SYMPHONIC ON TOUR

Symphonic Rock In Concert 2018 Neue Philharmonie Frankfurt – Band- Solisten Tourzeitraum: 27.10.-15.12.2018

Interview mit Jens Troester – Chefdirigent und Musikalischer Leiter

Gänsehaut und Herzklopfen – das brandneue „Symphonic Rock“-Programm, mit dem die Neue Philharmonie Frankfurt ab dem 27.10.2018 auf Tour ist, vereint die größten Klassiker der Rockgeschichte mit dem Sound eines Sinfonieorchesters. Von Final Countdown, Fanfare, Highway Star, Kashmir, Bohemian Rapsody bis Shine on You Crazy Diamond bleiben dabei für echte Rockfans keine Wünsche offen. Aber klassische Musiker und Songs von Deep Purple, The Who, Europe, Van Halen, Coldplay, Evanecence und Adele, geht das gut? Dass das sogar ausgesprochen gut geht, darüber haben wir mit Jens Troester, dem künstlerischern Leiter und Chefdirigenten der Neuen Philharmonie Frankfurt, gesprochen. Im Interview erklärt er uns, warum die Neuen Philharmonikerinnen und Philharmoniker keine Berührungsängste mit Rockmusik haben und was ihr „Symphonic Rock in Concert“Programm so besonders macht:

C&D: Jens, was unterscheidet diese Produktion von anderen Produktion, bei denen Rockmusik von Orchestern und Band gespielt wird?
Jens: Zuallererst die Programmauswahl. „Symphonic Rock in Concert“ ist eine clevere Zusammenstellung einiger der größten Rock- und Popsongs aller Zeiten. Alle Arrangements sind exklusiv für uns geschrieben worden. Dabei legen wir ausgesprochen hohen Wert darauf, dass die ursprüngliche Idee der Komponisten beibehalten wird.

C&D: Aber knallharter Rock wie Highwaystar, filigraner Fusionsound wie bei Shine on You Crazy Diamond – geht das mit Orchester?
Jens:Gerade bei solchen Songs steht unsere fabelhafte Band natürlich ganz im Mittelpunkt. Die Möglichkeiten eines Orchesters on top machen aber die Interpretationen zu einem großen Klangerlebnis. Das geht super. Und besonders mit diesem Orchester!

C&D: Der Neuen Philharmonie Frankfurt?
Jens: Genau. Kein anderes Orchester in Deutschland hat in den letzten 20 Jahren mit so vielen herausragenden Künstlern aus dem Rock-Pop-Bereich zusammengearbeitet. Deep Purple, Peter Gabriel, Jethro Tull, Robin Gibb, Nena, aktuell Gregory Porter, David Garrett und John Cale – die Liste könnte ich noch lang fortsetzen. „The funkiest orchestra we ever played with“ schrieb uns Ian Gillan von Deep Purple ins Gästebuch – braucht’s noch mehr?

C&D: Aber viele klassische Musiker rümpfen doch die Nase über die sogenannte Unterhaltungs-Musik, oder?
Jens: Ich kenne wirklich viele Orchester – keins hat einen derartigen Spaß an Crossover wie die Neue Philharmonie Frankfurt. Keine Scheuklappen, null Berührungsängste. Im Gegenteil! Viele der Musiker machen auch außerhalb unseres Orchesters U-Musik. Das instrumentale Rüstzeug, das kommt natürlich aus der E-Musik.

C&D: Also der ernsten Musik?
Jens: Der Sogenannten.

C&D: Und wie ist das bei Dir? Beethoven oder Beatles?
Jens: Also, wer bei „Freude schöner Götterfunken“ nicht ebenso Gänsehaut kriegt wie bei Joe Cockers Version von „With a Little Help From My Friends“, der ist eigentlich kein Musiker, oder?

C&D: Stadion oder Konzertsaal?
Jens: Brust oder Keule? (lacht) Ehrlich, Symphonic Rock passt prima in beides. Nur groß genug sollte die Venue schon sein, denn wir lassen es ordentlich krachen. Und das geht nunmal besser bei 3.000 Plätzen als bei 300.

C&D: Noch ein paar Worte zu den Sängern?
jens: Unsere Sängerinnen und Sänger kennen wir teilweise schon seit vielen Jahren. Es ist gar nicht so leicht, mit Orchester zusammen zu singen. Das erfordert enorme Präzision. Ich bin immer wieder begeistert, wie sie diese total unterschiedlichen Songs nehmen und sich zu eigen machen – und dabei liegen die Latten echt hoch. Bei „Skyfall“ von Adele, oder „Bohemian Rhapsody“ von Queen zum Beispiel. Das ist ganz ganz große Kunst – egal, ob „U“ oder „E“!

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