INSELHOPPING

Viel sehen in kurzer Zeit: Wer Sonne, Meer und Strand sucht und dabei so viel wie möglich entdecken möchte, für den ist Inselhopping genau das richtige. Diese Form des Reisens bietet sich vor allem bei Inselgruppen an, um entweder mit einer Fähre, per Flugzeug oder auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff, auf dem Urlauber gleichzeitig übernachten, verschiedene Eilande zu erkunden. Der Portugal- und Südeuropa-Spezialist OLIMAR hat fünf Inselhopping-Möglichkeiten zusammengestellt.

 

Das „Triângulo“ auf den Azoren entdecken

Nur weniger als fünf Stunden Flug von Deutschland entfernt liegt das Eldorado für Aktivurlauber und ruhesuchende Naturliebhaber: Die Azoren. Der Archipel besteht aus neun Inseln vulkanischen Ursprungs. Urlauber landen zunächst auf einer der größten Inseln der Azoren: São Miguel oder Terceira. Auf São Miguel entdecken Inselhopper zunächst die vielen Quellen, azurblauen Kraterseen und aktiven Vulkane, die ein faszinierendes Naturschauspiel bieten. Die Insel Terceira ist vor allem ein Paradies für Wanderer und Hobbyhöhlenforscher, denn auf der Insel führen einige Wanderungen durch atemberaubende Vulkanhöhlen. Neben den Hauptinseln lohnt sich ein Abstecher in die Zentralgruppe des Archipels: Faial, Pico und São Jorge, dem so gennannten „Triângulo“ (Dreieck) der Azoren. Mit dem Flugzeug geht es zunächst nach Faial. Dort lässt sich das authentische Leben der Azoren am besten einfangen, zudem bietet das Eiland einen spektakulären Wanderweg am Kraterrand in der Inselmitte (Caldeira), der in etwa drei Stunden umrundet werden kann. Mit der Fähre geht es weiter zur Nachbarinsel Pico, auf der sich Portugals höchster Berg (2.351 Meter) befindet. Für den Fußweg nach oben brauchen Wanderer etwa vier Stunden. Oben angekommen, erleben die Besucher hautnah den aktiven Vulkan, der mit seinen Schwefelgasen ein fantastisches Fotomotiv bietet. Mit der Personenfähre sind Inselhüpfer in einer Stunde auf der benachbarten Insel São Jorge. Vom Schiff aus lassen sich bereits die durch Lavaströme und Erdrutsche entstanden Küstenebenen entdecken, die vor den gewaltigen Steilküsten des Nordens und Südens liegen. Die berühmten „Fajãs“ von São Jorge sind flache Landzungen, die sich auf Meereshöhe ins Wasser strecken.

 

Inselhüpfen mit Geheimtippcharakter: Liparischen Inseln

Die Liparischen Inseln bieten gleich zwei Varianten den Archipel zu entdecken. Bei der ersten Variante geht es für Inselhopper zunächst vom sizilianischen Milazzo nach Lapari. Dort entdecken sie das Städtchen Lipari mit seinem Altstadtbereich und der antiken Akropolis mit dem archäologischen Museum, bevor sie am Kiesstrand entspannen oder eine Inselrundfahrt zu Aussichtspunkten wie Quattrocchi und zu den Bimssteinbrüchen unternehmen. Mit dem Motorboot geht es dann nach Panarea, der kleinsten Insel des Archipels. Dort umfahren die Besucher einmal die Insel mit dem Boot, können sich zwischendurch im Wasser abkühlen und bei einem Halt im Ort Panarea auf Spuren der Hollywoodstars begeben. Per Schnellboot geht es dann zur Insel Stromboli. Ein Besuch des „pünktlichsten“ Vulkans der Welt, der regelmäßig alle 15 bis 20 Minuten Magma in die Luft spuckt, darf keinesfalls fehlen. Alternativ lässt es sich an einen der vielen schwarzen Sandstränden entspannen. Mit der Fähre fahren die Urlauber weiter nach Salina, der vegetationsreichsten Insel des gesamten Archipels mit ihrem charakteristischen Zwillingsgipfel. Entspannen am Strand oder ein Stadtbummel durch die Straßen des kleinen Inselhauptortes runden den Besuch ab. Die zweite Variante führt von Milazzo auf die Insel Lipari und von dort aus mit dem Motorboot nach Salina. In dem Hauptort Santa Marina empfiehlt sich eine Inselrundfahrt mit dem Bus über eine kurvenreiche Panoramastraße über den Ort Leni bis zur Wallfahrtskirche Madonna del Terzito. Nächster Stopp ist der Ort Pollara, der für seine Kapern und seine idyllische Bucht bekannt ist. Kapernfelder und Weinreben umgeben auch den Ort Malfa, wo Besucher sich bei einer Verkostung auf einem Weingut entspannen. Zurück auf Lipari genießen die Gäste eine Inselrundfahrt im Bus auf der kurvenreichen Panoramastraße über Pianoconte, Quattropani und Acquacalda mit Pausen an den schönsten Aussichtspunkten.

 

Kapverden – Archipel und Ganzjahresreiseziel

Neun bewohnte Inseln, deren Bewohner vor allem eine Leidenschaft verbindet: Die Musik. Doch nicht nur das unbeschwerte Lebensgefühl fasziniert Besucher des Archipels. Flache Wüstenlandschaften und endlos lange Sandstrände treffen hier auf Berg- und Vulkanlandschaften. Bei einer Inselhopping-Tour entdecken Besucher vier Inseln: Santiago, Fogo, São Vicente und Santo Antão. Zunächst geht es nach Santiago, wo die Besucher die afrikanisch geprägte Kultur der Insel kennenlernen und nach Cidade Velha, die älteste Stadt der Kapverden. Die Stadt bietet eine spannende Geschichte rund um den Sklavenumschlagpunkt in der Kolonialzeit und ist heute UNESCO Weltkulturerbe. Danach fliegen Urlauber mit dem Flugzeug auf die Vulkaninsel Fogo: Schon vom Flieger aus sehen Besucher den Bilderbuchvulkan Pico de Fogo aus den Wolken herausragen. Inselhopper können hier eine Wanderung auf den Vulkan mit atemberaubender Aussicht am oberen Kraterrand in den größten zusammenhängenden Wald der Kapverden, den Monte Velha Wald, oder einen entspannten Stadtrundgang durch São Filipe unternehmen. Weiter geht es mit dem Flugzeug nach São Vicente. In der Stadt Mindelo lohnt sich ein Abstecher ins ehemalige Armen- und Blechhüttenviertel Ribeira Bote. Mit dem Boot geht es dann weiter ins Wanderparadies Santo Antão. Dort können Urlauber eine Wanderung durch das grünste Tal der Kapverden, das Paúl-Tal, unternehmen. Das Tal besticht durch seine tropische Vegetation aus Mangound-Drachenbäumen sowie Zuckerrohr. Ebenso lohnenswert ist eine Wanderung zum Cova-Krater. Von dessen Aussichtspunkt haben die Urlauber bei klarem Wetter einen beeindruckenden Blick tief hinab ins Paúl-Tal. Über Mindelo geht es wieder zurück nach São Vicente oder Santiago.

 

Madeira und Porto Santo

Gerade einmal vier Flugstunden entfernt, mitten im Atlantik gelegen, bieten die Blumeninsel Madeira und ihre kleine Schwesterinsel Porto Santo ihren Besuchern das ganze Jahr über beeindruckende Kontraste und eine vielfältige Auszeit für Aktivurlauber, Gourmets und Sonnenanbeter. Zunächst geht es von Köln/Bonn nach Porto Santo. Die 41 Quadratkilometer kleine Insel hat einen neun Kilometer goldgelben und flach abfallenden Sandstrand, der vor allem für Ruhesuchende eine Wohltat ist. Wer zwischendurch aktiv sein möchte, begibt sich ins Inselinnere. Dort werden zahlreiche Aktivitätsmöglichkeiten wie Wandern, Reiten, Tauchen und Angeln angeboten. Aber auch der vom Profigolfer Severiano Ballesteros konzipierte Golfplatz und ein modernes Thalassotherapie-Zentrum finden sich auf der Insel. Die Fähre bringt Urlauber dann in die Hauptstadt Madeiras – nach Funchal. Die Insel ist berühmt für ihre atemberaubende Naturlandschaften und zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Zudem zeichnet sich die Insel durch ihre bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen aus: Besucher lassen sich im botanischen Garten oder in den Jardines Palheiro in der Hauptstadt Funchal von der Blumenpracht verzaubern. Für Aktivurlauber eignen sich die Wanderwege entlang der Levadas besonders gut. Eine der beliebtesten Wanderungen führt beispielsweise durch das Rabaçal-Naturschutzgebiet bis zu den 25 Quellen und dem Risco-Wasserfall. Zudem erkunden Besucher die Bergwelt Madeiras auf dem Mountainbike oder gehen vor der Küste in den Tiefen des Atlantiks auf Tauchstation.

 

Providenca Kreuzfahrt

Die Inselwelt Dalmatiens können Besucher an Bord der modernen Motoryacht „Providenca“ kennenlernen. Start ist die Hafenstadt Dubrovnik und erster Halt ist die Insel Korčula. Auf dem Weg dorthin wird ein Badestopp bei einer der Elaphiten-Inseln eingelegt, einer Inselgruppe mit fast tropisch anmutender Vegetation und glasklarem Wasser. Das Schiff fährt in den Hafen der gleichnamigen Stadt im Osten der Insel, die eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte im gesamten Mittelmeerraum besitzt. Von dem Städtchen aus haben Besucher zudem eine traumhafte Sicht auf die 20 kleinen Inseln des Korčula–Archipels. Danach umfährt die Providenca die Spitze der Halbinsel Peljesac, passiert dabei die Riviera von Makarska und erreicht schließlich Pucisca auf Brac, wo die Gäste den lokalen Steinmetzbetrieb besichtigen können. Anschließend geht es weiter zum Küstenort Omis. Das einstige Piratennest ist vor allem für seinen Fluss Cetina berühmt, der sich seinen Weg durch die weitläufigen Bergschluchten bahnt. Nachdem das Schiff Omis verlassen hat, geht es weiter in die alten Hafenstädte Sibenik und Trogir und mit dem Bus durch den Karst des Sibenik-Hinterlandes nach Skradin. Skradin, eine der ältesten Städte des Landes, steht unter Denkmalschutz und liegt direkt am Fluss Krka. Zurück am Meer, besichtigen Besucher Trogir, eine kleine dalmatinische UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt. Abends fährt das Schiff in Split ein, der zweitgrößten Stadt Kroatiens. Bei einem Besuch der Altstadt, die heute Teil der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste ist, lohnt sich unter anderem ein Besuch des monumentalen Diokletianpalasts. Danach geht es auf die Insel Hvar, die vor allem für ihre endlosen Lavendel- und Rosmarinfelder, die wunderschöne Küste und die historischen Städte bekannt ist. Über das Städtchen Vela Luka auf der Insel Korčula fährt die Providenca weiter nach Pomena auf Mljet, eine der grünsten Inseln Kroatiens, auf der sich der Nationalpark mit Wäldern, Seen und noch immer lebendigen Mythen befindet. Über Slano und Ston, das Städtchen, das durch seine längste erhaltene Stadtmauer Europas berühmt ist, geht es für die Gäste dann zurück nach Dubrovnik.

 

 

 

Über OLIMAR

OLIMAR Reisen ist seit 1972 der Spezialist für Portugal sowie für die südeuropäischen Reiseziele Spanien, Italien und Kroatien und für die Kapverdischen Inseln. Ob Rund- und Themenreisen, Städtetrips oder Badeferien, Angebote für Paare, Familien, Kulturinteressierte, Aktivurlauber, Golfer oder Kulinariker – OLIMAR entwickelt mit viel persönlichem Engagement und einem Anspruch an Qualität eine besondere Auswahl an individuellen Reisen mit flexibler Buchbarkeit und kompetentem Service. Buchbar in allen guten Reisebüros und auf olimar.de.

 

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close