SO ÜBERFLÜSSIG

Es war wieder mal soweit. Der EUROVISION SONGCONTEST flatterte über den Bildschirm und mit ihm tausende Lichter, die einen vor dem Fernseher fast blind gemacht haben. Blind geworden dürfte man auch von dem Großteil der Outfits geworden sein, den Rest für die anstehende Übelkeit erbrachten dann die Songs. Nie war ein Songcontest so unsinnig und belanglos.

Was früher ein privater Siegel-Abend war ist zu einem Fest der Ost-Staaten geworden. Ein Wunder nur, dass die Türkei mit ihrem Diktator, diese Art der Fröhlichkeit ohne Kopftuch, noch nicht vor dem Welttribunal verklagt hat.

Besonders spannend war dann zum Schluß jedoch das neue Stimmensystem. Setzte sich, durch die Jurypunkte, eine nette Nummer aus Australien („Hä Eurovision Songcontest????“) vertreten von einer Sängerin, die Koreanerin ist („Hä, hat Australien keine einheimischen Sängerinnen??“) an die Spitze und machte die Ost-Staaten-Mauscheleien der letzten Jahre wett, da zauberten die Kommentatoren doch plötzlich den Publikumsjoker aus der Tasche. Dieser wirbelte alles um und setzte Länder aus dem letzten Drittel plötzlich an die Spitze.

Da waren sie wieder die Polen, die Russen und die Ukraine, letztere als Sieger.

Deutschland wurde Letzter, aber ich glaube das muss man nicht extra sagen. Lobenswert immerhin mit 11 Punkten, wär es ein Siegelsong wären es nur 2.

Damit haben sich die großen Ostblock Staaten mal wieder alleine gefeiert und die deutschen können sich wieder allein beim Echo feiern. Das es mal um Musik ging will heute keiner mehr wissen – es geht um Macht und um Geld.

So geht Europa heute!esc2016_cometogether_keyvisual_1_1

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