MIGUEL RIO BRANCO

MALDICIDADE

Miguel Rio Branco

(Taschen Verlag)

Düster, roh, bitter und fast schon selbstzerstörerisch. Seit langer Zeit nutz der Taschen Verlag kein Hochglanzpapier für seine Kunstbücher, sondern mattes Papier. Das unterstützt das Gezeigte und das ist ein Kulturschock für alle die meinen unsere Welt ist schön und es geht allen gut. Miguel Rio Branco nutzt seine Kunst und richtet die Kamera auf das was neben dem Glanz der Städte überall sichtbar ist, den Untergang urbanen Lebens, dem Ende der Menschheit, der Apokalypse. Er fotografiert Bettler und Prostituierte, Hinterhöfe und schmutzige Ecken. Fast meint man zu sagen: Rio Branco sieht die Zukunft. So wird auch, bis auf einen einleitenden Text, auf jeglichen Text oder Bildunterschrift verzichtet. Die Bilder sprechen für sich und sie sprechen eine klare und unverblümte Sprache: seht nicht weg! Machtvoll und überzeugend. Erstmals bei Taschen ist das Cover nicht passend, denn es ist zu glamourös und hätte sich dem Inhalt in Styling und Papier anpassen müssen.

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