EIN KLASSIKER DER ZUKUNFT

DER MANN, DER SHERLOCK HOLMES TÖTETE

Graham Moore

(Eichborn)

Dieses Buch übt eine besondere Faszination aus, denn es führt den Leser durch die Zeiten. Auch wenn das andere Romane ebenfalls schaffen, so ist das besondere, dass die Realität in der Vergangenheit liegt und seine Auswirkungen in die fiktiven Charaktere der Neuzeit münden. Doch wo fang ich an? Sherlock Holmes Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle jagt ihn, den Serienmörder von London und trotz seiner Geschicklichkeit, entkommt er ihm immer wieder. Wie auch seine Figur Holmes, so führt auch Doyle Buch über seine Fälle und Arbeiten. Wie ein Tagebuch geführt, finden sich hier alle Erkenntnisse und Hinweise, doch eines Tages verschwindet das Buch und taucht nicht mehr auf. Selbst 100 Jahre später bleibt es verschollen und ein Mysterium. Aus diesen mystischen Vorlagen schafft Graham Moore, der bereits für sein Buch „The imitation game“ den Oscar erhielt, einen Sprung in die Gegenwart und lässt seinen fiktiven Charakter Harold, selbst absoluter Sherlock Holmes Fan, in einen Mordfall schlittern, der dazu führt dass Vergangenheit und Gegenwart eine spannende und intelligente Kombination eingehen. Schnell findet sich der Leser in einer zeitschleife gefangen, die ihm alles so nahe bringt, als hätte er die letzten 200 Jahre selbst erlebt und wüsste um deren verborgene Geheimnisse. Auch wenn Graham Moore noch nicht einmal das 40te Lebensjahr erreicht hat, so entspringt ihm eine schriftstellerische Reife, die unglaublich ist und für den Leser einfach nur fesselnd. Da auch das parallel erschienen Hörbuch fesselt, sollte eine Verfilmung als nächstes folgen.

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