AB 17. JULI – SPANNUNGSGELADEN

»Was wir dachten, was wir taten«

Lea-Lina Oppermann erzählt in einem psychologischen Kammerspiel die 143 Minuten eines Amoklaufs. Die Autorin entpuppt sich als scharfe Beobachterin der menschlichen Psyche. Sie inszeniert kunstvoll, wie in der Enge des abgeschlossenen Klassenzimmers langsam die Gefüge des sozialen Miteinanders zersetzt werden. Ausgezeichnet mit dem Hans-im-Glück-Preis für Jugendliteratur überzeugt der Roman durch seine literarische Dichte, Spannung und sprachliche Brillanz.

Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und der Lehrer, Herr Filler, schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Lea-Lina Oppermann

Was wir dachten, was wir taten

Klappenbroschur, 180 Seiten

BELTZ & Gelberg

ISBN: 978-3-407-82298-7

12,95 € (D)

Erscheint: 17.7.2017

Ab 14 Jahren

 

Das Hörbuch erscheint zeitgleich bei der Hörcompany. Sprecher: Julian Greis, Birte Schnöink, Sebastian Rudolph.

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