SELF PUBLISHED

Nicht anders als in der Musikwelt, lässt sich auch in der Buchwelt immer mehr selbst machen. Die Abhängigkeiten von Großverlagen, die oft arrogante Art der Lektorate, der Druck die Spiegel Bestseller Liste erreichen zu müssen oder einfach die Problematik als Newcomer keine ordentliche Pressearbeit zu bekommen – all das lässt auch immer mehr Autoren ihre Werke einfach selbst zu drucken und zu bewerben.

 

Social Media hilft immer, dafür mangelt es an Buchkolumnen die mal einen Blick über den Verlagsrand werfen, um wirklich neue Talente zu entdecken und eventuell auch zu fördern. Hier setzt der  Self Publisher Verband an.  Vera Nentwich, gerade zur Vorstandsvorsitzenden gewählt, bis dato als Geschäftsführerin des Vereins tätig, aber auch als Schriftstellerin tätig, kann sich in der Öffentlichkeit gut präsentieren, so auch in einer Sendung des RBB, wo wir auf den Verein aufmerksam geworden sind.

Auf der Homepage des Vereins angekommen fällt dann auch das Wort ins Auge, welches immer in meinem Kopf geisterte, aber welches man in einer Buchhandlung nie aussprechen darf: „Indie Autoren“. Probiert es mal und ihr werdet ein Schweppes-Gesicht sehen ohne dass der Mitarbeiter selbiges Getränk zu sich genommen hat.

Der Verband garantiert kontinuierliche Präsenz auf Messen und in den Medien, gemeinsam sind wir stark und das ist großartig. Wir haben uns mal umgesehen und haben viele Zuschriften der Autoren bekommen, die uns daraufhin ihre aktuellen Werke zur Verfügung gestellt haben.

 

NORA THERESA SALLER, JANNES C. CRAMER und ANDRE´MILEWSKI sind mal drei dieser Autoren, deren Bücher sich nicht mal ansatzweise von den Romanen in den großen Buchhandlungen unterscheiden. Doch sie unterscheiden sich im Detail und damit ragen diese Bücher für mich aus der Masse. Es ist auf den zweiten Blick sichtbar, dass an den Covern anders gestaltet wurde als wie dies von den Verlagshäusern angegangen wird. Ich habe in allen vorliegenden Büchern die Handschrift der Autoren wiedergefunden, ich habe die Seele auf dem Cover gespürt und das fehlt bei den normalen Roman-Masseveröffentlichungen sehr oft. Dazu kommt noch ein weiteres Detail, denn die meisten fügen ihrem Buch auch gleich noch ein Lesezeichen bei. Persönlichkeit und Ausdruck, Liebe zum Detail und bis in die letzte Sekunde involviert sein, das sind Eigenschaften die in den Verlagen andere Mitarbeiter übernehmen, größtenteils Mitarbeiter die das Produkt nicht einmal kennen was sie verpacken müssen.

Doch die entscheidende Frage ist natürlich auf den Inhalt ausgerichtet. Ich kaufe schließlich ein Buch des Inhalts wegen und so stellt sich die Frage: ob jetzt der große Unterschied kommt?

Wir haben sie alle gelesen und wir bekommen auch weiterhin neue Titel. Die Frage lässt sich schnell und einfach beantworten, sie sind alle großartig und begeistern auf ihre sehr persönliche Art und Weise.

Mehr Infos zum Verband: www.selfpublisher-verband.de

 

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