GROSSSTADTGEFLÜSTER

Trips & Ticks“ heißt das am 16.08. erscheinende Album des Berliner Irrwitz-Trios Grossstadtgeflüster. Daraus hat das Trio zum Wochenende den neuen Track „Hallus“ auf die Welt losgelassen. „Bitte was?“, möchte sich da der eine oder andere Abstinenzler bei einer Tasse Ingwertee nun fragen, für den „Pappen“ lediglich den Plural von dickerem Papier oder höchstens noch den Kosenamen für in der DDR hergestellte Auto-Imitationen darstellen.

In diesem Falle ist aber eher der unverzichtbare Nebeneffekt eines guten LSD-induzierten Trips in die verborgenen Untiefen des eigenen Geistes – oder wahlweise auch in das Nervenzentrum des allumspannenden intergalaktischen Bewusstseins –  gemeint.

Grossstadtgeflüster liefern für jene, die in diesem Bereich eher unbewandert sind, auch gleich eine Definition des titelgebenden Begriffs mit:

Hallus, die | Worttrennung: Hal|lus
Wortart: Substantiv, feminin, laut Brockhausduden Abk. f. Halluzinationen.
Worttrennung: Hal|lu|zi|na|ti|on, von lateinisch (h)al(l)ucinatio = Träumerei.

Whouuuuw, das | Worttrennung: Whouu|uuu|uw
Wortart: Substantiv, Neutrum, laut Brockhausdudendings wenn was richtig krass is‘, also miiiiiies krass, auch: überkrass. Von lateinisch alta!=krass
In Gedenken an Jens Teenagertage in den 90ern in Berlin
.

Wer auch mit diesen hochwissenschaftlichen Beschreibungen noch nichts anzufangen weiß, den begrüßt die Sängerin Jen direkt zu Beginn des neuen Songs mit den unmissverständlichen Worten: „Ich sehe was, was du nicht siehst – und das sind meine Hallus„. Und wenig später legt sie nach: „Ich spring in den Orbit, bin eins mit dem All / Kuckst du – da vorne? Ach, is‘ egal / Siehste ja eh nich, sehr schade, weil / Keiner versteht mich  – is‘ aber geil!„.

Geil“ ist natürlich auch der Song „Hallus“ selbst mit seinem knarzenden Tanzflächenkrawall für illegale Sommerpartys, bei dem auch die unter das Betäubungsmittelgesetz fallende Formation Hgich.T ihre psychoaktiven Griffel mit im Spiel hatte. Zu hören gibt es „Hallushier in Tateinheit mit einem nicht sonderlich statischen Static Video, für das an dieser Stelle eine Epilepsie-Warnung ausgesprochen werden muss.
Wer sich nach dem Genuss dieses Songs aus der siebten Dimension wieder in die Realität zurückverirrt hat, kann sich Grossstadtgeflüster auch bald bei folgenden Gelegenheiten live reinziehen:

Live:
02.08. Isny – Theater Festival
03.08. AT-Lustenau – Szene Open Air
09.08. Hamburg – Wutzrock
10.08. Oberhausen – Olgas Rock
14.09. Pfarrkirchen – Bogaloo Open Air

Weitere Termine für den Herbst sind in Vorbereitung.

Info:
Grossstadtgeflüster aka GSGF ist eine Band. Aus Berlin. Isso.
Gibt es seit 2003. Liefern seitdem zuverlässig den Soundtrack für eine gelungene Verweigerungshaltung. Am Anfang mit dem Elektro-Trash-Immergrün „Ich muss garnix“, zuletzt mit der interstellaren Wochenendhymne „Fickt-Euch-Allee“.
Haben viele, viele (echt viele) hundert Konzerte und einen Arsch voll Festivals kaputt gespielt.

Jen, Riffsn und Chriz sind immer noch gut befreundet. Ein gutes Zeichen, hamse im Grunde viel richtig gemacht.
Geliebt für schweißtreibende Shows mit erstaunlich viel Gepoge im Publikum, wenn man bedenkt, dass sich gerade keine einzige Gitarre auf der Bühne befindet. Die Frau am Mikrofon und die Männer spielen Instrumente…
Irgendjemand muss Klischees ja auch bedienen, damit sie sich durchsetzen.
4 Alben, 2 EPs, diverse Remixe und so Dinge. Die machen wirklich ALLES selber, von der ersten Schnapsidee über die Produktion bis zum Mix, ja, sogar Artwork und DiesDas-Shizzle und Pressetexte. Deshalb is jetze auch ma gut hier.

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