KANN PANAMA DEN TERROR STOPPEN

„Wo geht’s nach Panama?“
FKP Scorpio rollt Kampagne für mehr Sicherheit auf seinen Festivals aus

Einfach und unkompliziert Hilfe bekommen – das ermöglicht die Frage „Wo geht’s nach Panama?“. Europas größter Festivalveranstalter FKP Scorpio hat sich Gedanken gemacht, wie man den Besuchern auf den Open Air Festivals Hurricane, Southside, Highfield, M’era Luna, Chiemsee Summer, A Summer’s  Tale und Deichbrand noch mehr Sicherheit bieten kann. Wer auf dem Festival etwas beobachtet hat, was er unauffällig melden möchte, oder sich in einer Situation unwohl fühlt, fragt nach Panama.


„Als wir als Veranstalter von diesem  ursprünglich aus England stammenden Konzept hörten, waren wir gleich begeistert von der klaren Logik und der Effektivität“, so Marketingleiterin Katja Wittenstein. „Uns ist bewusst, dass ein Festival viel Spaß ist, aber auch eine ziemliche Reizüberflutung sein kann. Überall sind Menschen, es ist laut, es ist wuselig, es ist bunt… Eine ungewöhnliche Beobachtung oder eine Begegnung mit anderen Personen kann da auch mal als bedrohlich empfunden werden und sowohl Frauen als auch Männer können sich bedrängt oder belästigt fühlen.“

Da setzt „Wo geht’s nach Panama?“ an. Oft ist das Gefühl „Ich fühle mich bedroht oder unwohl“ nicht genau greifbar, oder man möchte einem Fremden nicht erzählen müssen, dass man soeben angegriffen oder belästigt wurde. Die Frage nach Panama ist eine niedrigschwellige Hilfestellung, ohne sich erklären zu müssen.

Auf den Festivals versuchen die Veranstalter ihre Infrastruktur bestmöglich auszunutzen, so dass die nächste Anlaufstelle meistens recht nah sein sollte. In das Projekt involviert sind alle Bars, die Security-Mitarbeiter, die Festivaljobber und natürlich auch Polizei und Sanitäter. Alle, die den Weg nach Panama kennen, tragen ein grün-violettes Armband mit dem Schriftzug Panama!

Ohne weitere Rückfragen oder Kommentare werden die Festivalmitarbeiter  anbieten, den oder die Hilfesuchende(n) in eine geschützte Umgebung zu bringen.

„Panama soll helfen, das Festivalerlebnis noch sicherer zu machen. Dabei machen wir keine Unterschiede, ob Frauen oder Männer um Hilfe bitten oder warum. Wir können den Hilfesuchenden dann je nach Sachlage (Überforderung, Diebstahl, Bedrohung, Gewalt, sexueller Übergriff,  …) auch Unterstützung durch Seelsorger oder ärztliche Hilfe, sowie das Einschalten der Polizei anbieten.“ beschreibt Festivalleiter Jasper Barendregt die konkreten Hilfsmöglichkeiten vor Ort.

„Idealerweise wird die Frage nicht gestellt werden müssen, aber falls doch, dann gibt es Schutz in „Panama“!“

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