AB IN DIE WIKINGERBAR

Die Wikingerbar ist die einzige Metalszenekneipe im Nord Kietz von Berlin, die anderen Szenekneipen liegen alle im Süd Kietz. Das wäre an sich ja schon etwas Besonderes, doch das ist nicht das einzige an dieser Kneipe, wie uns Ralph im Gespräch erzählt hat.

Grundlegend ist zu sagen, dass die Wikingerbar nichts mit der nordischen Mythologie zu tun hat. Die Idee kam Inhaberin Alice vor knapp 12 Jahren beim dem Film „Wikinger“. Es war schon länger ihr Wunsch eine Metalkneipe zu eröffnen, nur die Idee des Besonderen fehlte, die ja nun mit dem Film gekommen war.

Die Grundidee war es, die Gäste aus Hörnern, in einer geselligen Runde, trinken zu lassen. Und was wird am besten aus Hörnern getrunken? Natürlich Met. In der Wikingerbar wird eine Auswahl von 14 unterschiedlichen Metsorten geboten. Alle vom Berliner Metbauer Amarandel. Doch das ist nicht die einzige vielfältige Auswahl. Denn neben dem Met gibt es auch an die 40 verschiedenen Biersorten, so ist für jeden etwas dabei. Das allein wäre schon Grund genug die Wikingerbar zu besuchen, aber neben der großen Getränkevielfalt hat es auch die Deko in sich. Die Grundidee der Dekoration besteht aus den Holztischen, warmen Farben an den Wänden und dem teilweise freigelegnten Mauerwerk. Mit der Zeit haben sich die Wände immer mehr mit Fellen und Instrumenten gefüllt, welche die Gäste mitgebracht haben. Doch auch die Gäste sind etwas Besonderes. Natürlich alles Metalheads, aber viele sind in der Wikingerbar groß geworden, wie auch Tim (unser Chefredakteur/Anmerkung der Redakteurin). Doch obwohl es eine Szenekneipe ist, ist jeder Gast willkommen solange er freundlich ist. Die meisten Leute, welche nicht selbst aus der Szene kommen schätzen die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Metalheads und die warme Atmosphäre der Kneipe und ihrer Mitarbeiter.

Ein weiteres Highlight neben dem Bier und dem Met ist das Merchandise der Kneipe. Es gibt T-Shirts, Sweatshirt und Sweatshirt-Jacken etc. Meist werden die Sachen von Touristen gekauft, welche die Wikingerbar im Internet sehr positiv bewerten.

Doch in der Wikingerbar kann man nicht nur trinken und sich gut unterhalten. Neben einem Flipper und einem Billardtisch gibt es an jedem zweiten Montag ein Metalquiz. Im Quiz werden Fragen aus dem gesamten Genre behandelt und es müssen manchmal auch Lieder/Interpreten geraten werden. Was jetzt auch bald anlaufen soll ist eine Art Poetryslam. Bei dieser Aktion geht es dann darum, dass sich zwei Bands oder einfach nur Gäste mit ihren Liedern und Texten ganz nach den Regeln des Poetryslams battlen..

Was Barmann Ralph besonders toll an der Kneipe, neben der Atmosphäre, den Gästen etc., findet ist die Tatsache, dass er immer seinen Job in der Wikingerbar behält, egal wie lange er mit seiner Band „Edge of Ever“ (hierzu bald in einem unserer Hefte mehr/Anmerkung der Redakteurin), unterwegs ist.

Die Wikingerbar hatte Anfang November ihr 12-Jähriges Jubiläum. Hoffen wir, dass sie noch lange Jahre bestehen bleibt. Denn sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben der Biersorte Odins, Schwarzbier mit Honig, kann ich generell noch den Met und wer es gerne schärfer mag auch den Schnaps Mexicana empfehlen.

 

 

Öffnungszeiten: Mo-Sa 19.00 Uhr bis Open End

Telefonnummer: 030 42017641

Inhaberin: Alice Großhein

Adresse: Doltziger Straße 24, 10247 Berlin

Internetadresse: rock-wikingerbar.de

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