DIE FÜNFTE DIMENSION

Album VÖ: 17.11.17 durch WIRTZMUSIK/ Tonpool
als CD-Digipak/ Deluxe Box (CD + DVD + 2 CD „Live in Bochum“)/
Download)

 

 

„Was dieses Album für uns so besonders macht? Alles, was wir zu sagen hatten, ist zu 100% auf der Platte hörbar. Das sorgt für eine absolute Entspanntheit und viel, viel gute Laune!“

 

Klar, das sagt jeder Künstler zu seinem neuen Album. Aber WIRTZ darf man das schon glauben, denn die bedingungslose Ehrlichkeit ist das Markenzeichen des Frankfurters. Und daran ändert sich auch mit dem fünften Studioalbum nicht: „Die fünfte Dimension“ ist wieder Seelenschau und Selbstverwirklichung. Drunter geht es einfach nicht. „Wir fühlen inzwischen eine große Verantwortung für die Leute, die uns in ihr Leben lassen. Egal, ob sie sich ein WIRTZ-Logo tätowieren lassen, auf den Shows alle Songs abfeiern oder sich einfach „nur“ auf die Alben freuen“, erklärt der Frankfurter den Auftrag. „Du greifst in das Leben der Leute ein, ohne sie zu kennen. Das ist uns klar. Und deswegen legen wir alles was wir haben, in die Musik und Texte. Absolute Ehrlichkeit, sonst haben sich die Menschen Quatsch auf den Arm tätowiert.“

 

Die Konsequenz aus diesen Gedanken ist aber weder eine große Vorsicht noch der Wunsch, es möglichst vielen Menschen Recht zu machen. Im Gegenteil.

 

„Wir wollten nach zehn Jahren WIRTZ ein Album machen, das gleichzeitig so weit weg wie möglich von da ist, wo wir mal angefangen haben und dabei so nah dran ist, wie es geht. Wir bewegen uns in einem soliden WIRTZ-Kosmos, der sich in den vergangenen zehn Jahren emotional nicht besonders weit ausgedehnt hat. Wir sitzen mit WIRTZ in einem Heißluftballon“, lacht der Frankfurter „der sich in 10 Jahren noch nicht weit von seinem Startpunkt entfernt hat. Aber wir wollten schon die Flughöhe über der Basis verändern, um von Album zu Album wieder einen größeren Überblick über alles zu gewinnen.“

 

Same same but different? Alles wie gewohnt aber doch ein bisschen anders als sonst? Wer „Die fünfte Dimension“ einlegt, bekommt auf alle Fälle bewährte Trademarks zu hören. „Wir nehmen uns nichts vor, es passiert einfach. Und diesmal kam ein Album raus, das sich vielleicht eher zwischen „Erdling“ und „Akustik Voodoo“ einsortieren lässt. Eine Mischung aus der emotionalen Intensität der ersten beiden Alben und der Rohheit und den starken Bildern der „Akustik Voodoo“.“ Das Zurückziehen auf die eigenen Stärken ist auch eine Reaktion auf das, was seit dem Vorgängeralbum und der Teilnahme am Erfolgsformat „Sing meinen Song“ mit seinen vielen Millionen Zuschauern rund um den Musiker „passiert“ ist: Stadiontouren mit Naidoo und Lindenberg, Talkshowauftritte, eigene TV-Sendung, Einladungen in die namhaftesten Talkshows des Landes, TV- und Musikpreise und und und. „Die meisten der Dinge, die ich in den beiden letzten Jahren erleben durfte, waren absolut großartig und ich möchte keine Erfahrung missen. Aber der Trubel hat auch dafür gesorgt, dass ich sehr zu mir selbst gefunden habe.

 

Wer viel unterwegs ist, lernt auch das zu schätzen, was er hat und worauf er sich immer zurückziehen kann. So ging es zumindest mir und ich glaube, dass „DIE FÜNFTE DIMENSION“ deshalb sehr dicht, sehr persönlich, sehr ehrlich geworden ist. Die Platte ist mein musikalischer Rückzugsort.“ Und der ist diesmal ein gar nicht so kleines Haus mit vielen Räumen, manche hell und freundlich eingerichtet, Balkon und Terrasse erlauben den Blick vor die Tür und die Umgebung – aber es gibt auch eine Treppe, die direkt in den Keller führt und an deren Geländer der Text zu „Gib mich nicht auf“ steht.

 

Daniel Wirtz: „Es war uns wichtig, dass das Album zwar abwechslungsreich wird, aber trotzdem homogen. Es gibt zwei, drei Songs, die es nicht aufs Album geschafft haben, weil sie zu „witzig“ waren, zu gut gelaunt. Das hätte nicht ins Menü gepasst und den Fluss gestört. Auf „Auf die Plätze, fertig, los“ hätten sie gepasst, diesmal nicht.“

 

„DIE FÜNFTE DIMENSION“ ist also ein Album geworden, mit dem man sich in Frankfurt sicher und sehr wohl fühlt. Was die Platte aber so besonders macht, erklärt der Musiker selbst: „Das Album klingt wie Hölle! Es gibt keine WIRTZ-Platte, die bisher so großartig geklungen hat. Als wir das Album zum ersten Mal gehört hatten, dachten wir: Wow, jetzt haben wir es geschafft, dass die Musik genau so klingt, wie wir sie im Kopf hatten. Das Arbeiten an „DIE FÜNFTE DIMENSION“ war so entspannt, wie seit langem nicht mehr. Wir hatten sehr früh schon unheimlich gutes Material und wo noch etwas gebraucht wurde, konnten wir einfach darauf warten, bis der passende Vers oder die richtige Harmonie kamen. Wenn die Zeit fehlt, machst du Kompromisse – wenn du die Zeit hast, wird es perfekt. Und diesmal hatten wir die Zeit!“

Perfekt!

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