DEATH FROM ABOVE

Die fröhlichen Helden des disharmonischen Todestanzes – Sebastien Grainger (Gesang, Schlagzeug) and Jesse F. Keeler (Bass, Keyboards) – haben sich erneut ganz auf ihre Vorliebe der nimmermüden Bewegung konzentriert und zelebrieren mit geballter Intensität ihren Punk getriebenen Disco-Rock. „Outrage! Is Now“ eröffnet ein neues Kapitel für DEATH FROM ABOVE.

„Wir fühlen uns zur Weiterentwicklung verpflichtet. Das Album ist der Sound von uns beiden, die Wände einreißen. Wir wollen, dass es dort Platz, Überraschungen und Action gibt“, sagt Sebastien.
„Wir wollten beide sehen, wie weit wir den Sound von DEATH FROM ABOVE vorantreiben können, ohne dabei von unserer ursprünglichen Zielvorstellung abzuweichen“ ergänzt Jesse.

Die beiden Jungs begannen bereits über „Outrage! Is Now“ nachzugrübeln, als sie noch mitten in den Arbeiten für ihr letztes Album The Physical World steckten. Jenes Album markierte eine schweißtreibende und triumphale Rückkehr nach einer fast ein Jahrzehnt andauernden Studio-Auszeit, wie auch die zahllosen überwältigenden Kritiken von Rolling Stone, LA Times, Monster Children, Uncut, Alternative Press und KERRANG! bewiesen, die alle in ihren eigenen Worten von einem annähernd perfekten Soundtrack sprachen.  Auf The Physical World fanden sich Fan-Favoriten wie „Trainwreck 1979”, das eine eindrucksvolle Zahl von mehr als 11,4 Millionen Spotify-Streams auf sich vereinen konnte, oder „Virgins”, das ebenfalls die Fünf-Millionen-Stream-Marke übersprang.
Als die beiden sich 2016 auf Jesses Farm zurückzogen, etwa zwei Stunden östlich von Toronto, sahen sie sich mit dem Erwachsenwerden konfrontiert, wie das nur zwei echten Punks passieren kann

Mit einer Sammlung spannender Demoversionen zogen Death From Above nach Los Angeles, um dort mit Produzent und Engineer Eric Valentine (Queens of the Stone Age u.a.) zu arbeiten. Es begann etwas, das Jesse als den „schnellsten Aufnahmeprozess ever” beschreibt, bei dem die gesamte Vision der Platte sehr schnell Form annahm, nicht zuletzt dank des intimen und verständigen Arbeitsprozesses mit Eric.

„Dieser Mythos, was wir vielleicht sein sollten, existierte nicht mehr”, ergänzt Sebastien. „Es gab nicht einen Moment, wo wir mit den Arbeiten einen konventionellen Weg eingeschlagen hätten – weder beim Schreiben, noch beim Aufnehmen. Eric nimmt seit Jahrzehnten Platten auf und auch er erlebte bei jedem Song Überraschungen.  Es gab immer ein außergewöhnliches Element, das wir eingestreut haben. Das Album ist auf seine Art sehr ernst, dabei aber stets in einer unterhaltsamen Hülle verpackt.“

Die erste Single „Freeze Me“ gab es bereits in der aktuellen Staffel der HBO Serie „Silicon Valley“ zu hören und wird von einem ausgefallenen Video, vom kanadischen Filmemacher Corey Adams in Los Angeles gedreht und inszeniert, begleitet (zu sehen hier).

„Es existiert absolutes Chaos und Verwirrung in der modernen Welt, und selbst Menschen, die sich sonst in den meisten Punkten einig sind, scheinen derzeit konsequent unterschiedlicher Meinung zu sein”, findet Sebastien. „Es gibt viel mehr Raum zwischen den verschiedenen Polen und Sichtweisen auf diese Welt. Es wirkt wie eine Barriere des Ekels, wie wir uns gegenseitig immer weiter entmenschlichen, alles basierend auf teils nur leicht divergierenden Meinungen. Der Titel der Platte ist eine Art Überwachung dieser Hypersensitivität, in der wir alle uns bewegen.

„Ich hoffe sehr, dass unsere Fans diese Entwicklung sehen und spüren” schließt Jesse. „Diese Platte ist das Ergebnis der Gegebenheiten und Erfahrungen, die wir in den letzten fünf Jahren gesammelt haben. Ich höre darin alles, durch das wir in dieser Zeit gegangen sind. Dieses verrückte Fazit entsteht, wenn man sich mit sehr veränderten Umständen konfrontiert sieht. Wenn wir keine Kämpfe auszufechten hätten, wäre das Leben doch verdammt langweilig. Nun, da dies alles in Form gegossen ist, kann ich mich daran erfreuen.”

„Der Plan ist, dass es Musik sein soll, die man fühlen kann, die dich auf einer emotionalen Ebene unmittelbar stimuliert“, schließt Sebastien. „Wir haben uns bemüht, etwas zu kreieren, das uns selber begeistert und überrascht. Meine künstlerische Reise beinhaltet eine ständige Erleuchtung sowie eine fortwährende Suche nach einer Form von Wahrhaftigkeit. Denn es gibt mehr als genug Fiktion in dieser Welt. Wir werden euch nicht erzählen, woran ihr zu glauben habt. Das ist ganz allein euer Ding.“

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