BRAVO JETZT MONATLICH

Ab sofort soll sich Bravo stärker auf ihre digitalen Formate sowie Bewegtbild konzentrieren. Die Bauer Media Group will die Jugendmarke damit auf die bevorzugte Mediennutzung der Teens ausrichten. Das Print-Magazin soll mit dreizehn Ausgaben pro Jahr zwar „wichtiger Bestandteil im Bravo-Markenkosmos“ bleiben, allerdings stellt Bauer das Print-Magazin auf einen vierwöchigen Erscheinungsrhytmus um. Seit Ende 2014 kam die Bravo alle vierzehn Tage an den Kiosk. Ursprünglich war die Marke ein Wochenmagazin.

„Der strategische Ausbau in die Wachstumsbereiche Digital und Bewegtbild ist eine Investition in die Zukunft unserer starken Marke Bravo. 96 Prozent der Jugendlichen nutzen heute das Internet, 90 Prozent bewegen sich auf den Social Media-Plattformen. Wir müssen dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält, um nicht an Relevanz zu verlieren“, begründet Bravo-Verlagsleiter Karsten Binke die neue Strategie.

Bravo verfüge zwar über eine extrem hohe Beliebtheit und Vertrauen bei den Jugendlichen – aber Teenager seien längst nicht so markentreu wie ältere Zielgruppen, betont Binke. „Jedem Kanal kommt dabei in unserer zukunftsgerichteten Strategie seine ganz individuelle Funktion zu: Das Magazin ist das Premiummedium, zu dem Jugendliche greifen, wenn sie sich ausführlich über bestimmte Themen informieren wollen. Über die Webseite finden sie News, Hintergrundinformationen zu Stars und Serien, Aufklärung und Tipps zu Mode und Beauty. Über Social Media erleben sie Fun, Stories und Insights aus der Redaktion. Ohne Bewegtbild geht bei den Teens heute nichts mehr.“

Hintergrund: Bravo ist heute auf Snapchat, Instagram, YouTube, Facebook, Pinterest, WhatsApp, TikTok und auf Bravo.de unterwegs, zudem gibt es seit November einen regelmäßigen Dr. Sommer-Podcast.  Mit dieser Mehr-Kanal-Strategie will Bauer Media die Zielgruppe immer genau zu den Zeitpunkten, an den Orten und mit den Inhalten erreichen, die die Jugendlichen sich wünschten. Die verkaufte Auflage des Print-Magazins lag im dritten Quartal 2019 bei rund 77.000 Exemplaren (Quelle: IVW).

Quelle: Kress Report

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