EXPERIMENTIERTFREUDIG

Mit „Sanctuary“ veröffentlicht die experimentierfreudige Indie-Band Gengahr am 31.01.2020 den Nachfolger ihres gefeierten Debüts „A Dream Outside“ von 2015 und „Where Wildness Grows“ von 2018. Für den Sänger, Songwriter und Kopf des aus North London stammenden Quartetts Felix Bushe war Homers „Odyssee“ beim Schreiben unentwegt im Hinterkopf von Felix und fungierte als ständiger Begleiter: Analog zum mythologischen Helden Odysseus hat er in den letzten Jahren eine epische Reise aus persönlichem Schmerz und inneren Konflikten hinter sich gebracht, aus der er verändert, gereift und kämpferisch hervorgegangen ist. Felix‘ eigene und moderne Sichtweise beschäftigt sich weitgehend damit, dass seine Frau immer noch in Australien wohnt, während Felix auf der anderen Seite der Welt lebt. Die Höhen und Tiefen einer solchen Fernbeziehung sowie das plötzliche Ableben seiner Mutter sind in die Achterbahn der Gefühle auf dem Album eingeflossen. 

Mit dem Mix des äußerst gefragten Nathan Boddy (James Blake, Nilufer Yanya, Shame), der zusätzlichen Produktion von John Victor und dem bereits bei „A Dream Outside“ involvierten Toningenieur James Bragg ist „Sanctuary“ dynamisch, berauschend, intim und lebendig ausgefallen; es ist das Produkt der Interaktion von Freunden, die gemeinsam eine gute Zeit haben und die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal übernehmen.

Bislang sind mit „Everything & More“ und „Heavenly Maybe“ zwei Vorab-Singles erschienen, die einen Einblick in die nochmals vergrößerte musikalische Bandbreite bieten, mit der Gengahr auf ihrem dritten Album aufwarten. Die ebenso komplexe wie facettenreiche Songstruktur von „Everything & More“ deutet bereits an, dass es sich bei „Sanctuary“ um das bislang ehrgeizigste Album von Gengahr handelt. Zugleich ist das Drittwerk der Briten ein DIY-Triumph, das den alten Freund Jack Steadman vom Bombay Bicycle Club als Produzenten begrüßt. Steadman brachte seinen unverwechselbaren symphonischen Glanz in Gengahrs komplexen, mehrschichtigen Sound ein, unterstützte die Band bei ihrer hörbar gesteigerten Experimentierfreude – und brachte sie dennoch gleichzeitig weiter in Richtung Pop, als sie es je zuvor gewagt hat. Aufgenommen im brandneuen Propagation House außerhalb von Bude in Cornwall, erinnert das Album trotz der unverkennbaren Weiterentwicklung an die Magie des Debütalbums „A Dream Outside“ der alten Schulfreunde Felix Bushe, John Victor, Hugh Schulte und Danny Ward.

Mit seinem an den Funk angelehnten Groove und dem von zischelnden Snares garnierten Four-to-the-Floor-Drumbeat ist „Heavenly Maybe“ hingegen der wohl tanzbarste Track in der bisherigen Bandhistorie. Gengahr selbst erläutern die Hintergründe des Songs wie folgt: “The song itself is essentially about going out and trying to forget about all of your troubles, and how ultimately problematic that is as a form of release.” Die mitreißende Dynamik von „Heavenly Maybe“ ist auch den Machern von eFootball Pro Evolution Soccer 2020 nicht verborgen geblieben: Der Song ist Teil des offiziellen Soundtracks der beim Game Critics Award als bestes Sportspiel des Jahres ausgezeichneten Fußballsimulation und begleitet somit zahlreiche PC- und Konsolenspieler bei der virtuellen Torejagd.
Begleitet haben Gengahr bis vor Kurzem die befreundeten Bombay Bicycle Club auf deren Konzertreise durch Großbritannien. Die stellte für Gengahr jedoch nur das Aufwärmprogramm für ihre eigene Headliner-Tournee quer durch Europa dar, die sie im Februar auch an vier Terminen nach Deutschland führen wird:

Live:
26.02.2020 Köln – Blue Shell
27.02.2020 Berlin – Maze
28.02.2020 München – folks!
29.02.2020 Hamburg – Molotow Skybar

Bei diesen Gelegenheiten werden Gengahr ihr drittes Album „Sanctuary“ ausführlich live vorstellen. Es ist ein von Herzen kommendes, anspruchsvolles Werk, das die ganze Bandbreite des menschlichen Gefühls abdeckt, mit einem positiven Ende in Form des schönen, funkelnden „Moonlight“ – ein harmonischer Abschluss von Einheit und Gemeinschaftlichkeit, der auf eine strahlende Zukunft hindeutet.

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