WENIGER IST MEHR

VENUES – Berlin, Musik&Frieden

 

Der eigentliche Sechser ist zum Quartett geschrumpft und präsentiert sich am heutigen Abend nur mit der Doppelspeerspitze Lela und Robin, Gitarre und Drums. In dieser Konstellation funktioniert witzigerweise das, was auf dem Album nicht funktioniert, die Band rockt. Kommen auf dem Album viele Songs einfach viel zu überladen rüber, so kann man live schon vom „back to the roots“ sprechen. Zurück zu den Instinkten, den wilden Ausschweifungen und verdammt guten Aggressionsausbrüchen von Lela und Robin. Robin agiert als introvertierter Part und lässt Lela extrem viel Raum, den sie auf der Bühne und im Vocal-Universum zu nutzen weiß. Sehr beeindruckend auch Drummer Dennis, der wirklich großartige Breaks zu bieten hat, die der Musik einen ganz besonderen Drive verpassen. Lela führt die Fans durch den Abend, sie polarisiert und hat immer wieder die Möglichkeit, im Dunkeln der Bühne, abzutauchen. Sie gestaltet den Abend und gibt den Fans auch das letzte an möglicher Flucht in die absolute Entfaltungsfreiheit. Das Publikum an diesem Abend leider etwas zurück haltend, aber der Qualität der Band tut das keinen Abbruch. Hier schlummert ein absoluter Rohdiamant.

Fotos: c-williams

 

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