STILLE GENIES

 

Wer heute Musik macht und sich Musiker nennt, der hat vor mit seinem Schaffenswerk auch Geld zu verdienen. Das geht wirklich immer noch, vorausgesetzt man macht gerade das was die Massen wollen. Gab es in den 80ern oft mal Bands die hart angefangen haben und plötzlich weich spülten, ebenso wie umgekehrt, Genres wechseln war eine Zeit lang an der Tagesordnung, sogar manchmal modern. Aber heute zählt Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, wer da aus der Reihe springt der fällt oder hat Glück.

PYOGENESIS umhüllt schon immer eine musikalische Perfektion, die bis heute besteht, besser noch sich immer wieder neu erfindet und so die Klangfarbe der Musik von hell gelb bis tief schwarz offenbaren kann und dies auch tut. Da wird es schwer, denn Fans wollen nur zu oft Altbewährtes, genau das was PYOGENESIS nicht liefern. Zum Glück für wahre Musikfreunde die deren Musik zu schätzen wissen, zum Leid für die, die sich einmal an der Band festgefressen haben und nun mit großen Augen vor der Bühne stehen und sich sagen, wer ist das denn.

PYOGENESIS live ist ein Hammer und Perfektion, leider vor nur wenigen Leutchen, denn verstehen tun eben die wenigsten, wenn es um „Musik“ geht. Berlin verschläft ja bekanntlich so manches Highlight, aber bei PYOGENESIS liegt Berlin leider wohl eher im Koma.

Für mich ein berauschendes Konzert, was ich mir gerne täglich antun würde und bitte immer mit anderem Programm. Ihr seid genial.

Fotos: tantow

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