NEXT OF THE ELECTRICS

STATUS QUO – Berlin, Tempodrom

 

So viel zum Thema „Abschied“. Den hatten STATUS QUO noch vor drei Jahren verkündet, als es hieß „Last of the electrics“. Zum Glück ist Francis Rossi aktiver als zuvor, denn nicht nur der musikalische Output ist gestiegen, auch seine Biografie ist gerade erschienen und dann die neue Tour. Man sich darüber streiten ob auch neues Material erscheinen sollte oder nicht – STATUS QUO brauchen aber eigentlich nichts Neues, denn der Fundus der vergangenen Jahrzehnte ist so groß, dass die Band eine ganze Weile mit wandelnden Klassikern touren könnte und dabei würden unzählige Songs hervorkommen, die man gar nicht auf dem Schirm hat oder noch kennt. An dem Abend im Tempodrom gab es gut 2.500 alte Hasen, die sich der Band hingeben werden bis der Vorhang fällt. Und so stieg Rossi auch gleich mit „Caroline“ ein, wie so oft, gefolgt von „Something bout you baby i like“. Auch wenn es weitaus weniger waren als vor drei Jahren, die Stimmung war die gleiche. Rossi hatte immer wieder das Thema des „älter werdens“, mit dem er seine Späße machte und dennoch „Happy birthday“-Gesänge der Fans ausbremste. Francis Rossi ist gerade erst am 29. Mai 70 Jahre alt geworden ist. Doch davon merkt man nichts, ewig agil wie Mick Jagger rockt er über die Bühne und streichelt seine Strat. STATUS QUO sind 90 Minuten auf der Bühne bis sie sich verabschieden mit Klassikern wie „Rockin´all over the world“ und „Bye bye Johnny“.  Sicher bald wieder.

Fotos: c-landsberg

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