NEVER DEAD

Ein Metalorkan hat Berlin erreicht, als die Urgesteine von TESTAMENT sich im Berliner Astra eingefunden hatten.

1983 gegründet von, dem einzigen verbliebenen Orignalmitglied, Eric Peterson nahmen sie schnell für sich in Anspruch, die Wegbereiter des Bay Area Thrash zu sein. Und sie lebten diesen Sound durch Höhen und Tiefen. Was 1988 dann mit THE NEW ORDER, einem der besten Thrash Alben aller Zeiten, begann war einzigartig und einfach legendär. Sie räumten alles nieder und fegten wie ein Tornado durch die ganze Welt. 1987 erschien das beste Livedokument der Band LIVE AT EINDHOVEN, wenn auch nur ein Minialbum, so hat es jedoch ausreichend Dynamik in sich, um zu überzeugen.

Im vergangenen Jahr erschien BROTHERHOOD OF THE SNAKE (Nuclear Blast), ein grandioses Album, welches auch live ausreichend gewürdigt wurde.

Dieses Jahr wurde das 1994er Album LOW wiederveröffentlicht auf Vinyl (Music on vinyl).

Live wurden TESTAMENT von DEATH ANGEL und ANNIHILATOR unterstützt. DEATH ANGEL konnten von der ersten Sekunde an überzeugen und glänzten mit neuen und mit alten Songs. Wer die Band auf der Warm up Tour vor einem Monat nicht gesehen hatte, der konnte sich nun von den Livequalitäten überzeugen.

JEFF WATERS sprang somit in eine vorgewärmte Halle und konnte nahtlos an die gute Stimmung anknüpfen. Wenn auch die Einlagen seiner Begleitband nicht gerade „metal like“ waren, so konnte man ihnen wenigstens absoluten Spaß auf der Bühne anmerken. Entsprechend wurde die Band auch aufgenommen.

Doch dann wurde es Zeit für TESTAMENT. Unter tosendem Applaus kamen sie auf die Bühne und brachten einen geilen Sound aus den Boxen. Knallig und vor allem in der richtigen Lautstärke. Shouter Chuck Billy ist nicht nur ein guter Sänger, der auch die alten Klassiker bestens singen kann, sondern er ist zudem ein großartiger Entertainer. Unterstützt vor allem von Basser Steve DiGiorgio, der mit seinem Bass eine coole Performance ablieferte, brachte Chuck die menge voll auf seine Seite.

Ausreichend Songs vom neuen Album BROTHERHOOD OF THE SNAKE waren ebenso vertreten wie alte Klassiker von den THE NEW ORDER, PRACTICE WHAT YOU PREACH und SOULS OF BLACK Alben. Unterstützt von einer guten Lightshow und vor allem einer actionreichen Performance bleiben TESTAMENT in den Köpfen der Anwesenden.

Fotos: c-williams

death angel

death angel

annihilator

annihilator

 

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