FIRST TIME GERMANY

TOMMY CASTRO & THE PAINKILLERS

Berlin – Musik&Frieden

 

Zum ersten Mal kam TOMMY CASTRO auf Deutschland Tour. Dank seiner neuen Booking Agentur Onstage hat er es in den vielen Jahren seiner aktiven Karriere mal geschafft nach Deutschland zu kommen und für seine deutschen Fans zu spielen.

 

In Belgien startete Castro mit einem umjubelten Gig und im Bremer Meisenfrei, fast ausverkauft, rockte er fast drei Stunden mit langen Jam-Passagen. Nur einen Tag später traf er, wenn auch mit Verspätung, in Berlin ein.

EAMONN McCORMACK eröffnete den Abend mit seinem Solo-Programm. Er schaffte es die eingefleischten Castor Fans zu verzücken und spielte allein mit seiner E-Gitarre ein cooles Soloset.

Nach kurzer Umbaupause standen die Mannen um TOMMY CASTRO dann bereits am Bühnenrand, ready to enter! Onstage Chef Hartwig Komar ließ es sich nicht nehmen, seinen US-Act anzukündigen. Dann rauschte über die Berliner und angereisten Schweizer, ein Blues Orkan hinweg. TOMMY CASTRO mit einer band die perfekter nicht sein kann, hat das was es nur in den USA gibt. Es ist dieses Blues Feeling, zu spielen um zu spielen. Scheiß auf das Geld, die Probleme, die Sorgen – es geht nur darum eine gute Zeit zu haben und den Fans einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Diese Spielfreude, die auch jeden Abend anders ausfallen lässt hat man heute kaum, Improvisationen, Jam-Einlagen und das Programm immer wieder neu gestalten, das beherrschen nur wenige und TOMMY CASTRO ist einer davon. Herausragend, neben einigen Songs vom neuen Album „Stompin ground“ begeisterte vor allem eine Hommage an CHUCK BERRY und TOM PETTY. Für Petty stimmte er „Breakdown“ an und es klang wie auf TOM PETTYs „Pack up the plantation“-Album von 1985. Jeder im Saal kannte den Song und sang für Tommy, es war Gänsehaut pur. Am Ende fehlte auch das fetzige Doppelsolo mit EAMONN McCORMACK nicht und es blieb kein Wunsch mehr unerfüllt.

Nach knapp zweieinhalb Stunden Livefeeling war Tommy keinesfalls verschwunden, er nahm sich zeit bis zum letzten Fan für Fotos, Autogramme und small talk. Und was macht ein Blues Star dann? Ganz einfach, er baut mit den anderen zusammen ab!

Wer jetzt Tränen in den Augen hat, weil er nicht dabei war ein kleiner Trost:“Ich komme 2019 wieder nach Deutschland auf Tour.“, das versprach uns Tommy zum Abschied.

Fotos: c-williams

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