EIN BEACH BOY IN BERLIN

BRIAN WILSON – Berlin, Admiralspalast

 

Ein schwerer roter Vorhang hängt vor der Bühne und im ausverkauften Admiralspalast steigt die Spannung. BRIAN WILSON noch einmal live erleben, den BEACH BOYS Sound, das holt Erinnerungen zurück. BRIAN WILSON ist jetzt 76 und unterzog sich vor kurzem erst einer Operation am Rücken. Das Licht geht aus und der Vorhang zur Seite. In der Mitte sitzt er am Klavier, ein wenig gezeichnet, aber mehr vom Leben als von irgendwelchen Zipperlein. Die Menge tobt, jedes Alter ist dabei, jeder der irgendwie noch bis Anfang der 80er den Surf Sound gehört hat oder ihn jeden Tag für sich neu entdeckt. Neben Gründungsmitglied Brian ist auch noch Al Jardine dabei, ebenfalls Gründungsmitglied der BEACH BOYS, sowie, der in den 70ern dazu gestoßen ist, Blondie Chaplin. Sie feuern die ganzen Hits ab, kurze Ansagen und dann widmet er den Abend Aretha Franklin. Ob passend oder nicht, die Fans haben es gefeiert und nach den tollen Zugaben „Rhonda“, „Barbara Ann“, „Surfin´ USA“ und „Fun fun fun“ kommt der Abschluss „Love and mercy“, den einzigen Song den Brian allein singt. Natürlich fehlt es ihm an Kraft, aber er stand seinen Beach Man und hat das gebracht, was alle erwartet haben: jedem seine Jugend zurück.

Fotos: c-landsberg

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