BERNHOFT IN BERLIN

BERNHOFT & THE FASHION BRUISES– Berlin –Columbia Theater

 

Die Lobeshymnen für den jungen Musiker eilen seinen Shows voraus. Grammy nominiert ist immer so eine Aussage, das kann gut oder schlecht sein, denn Awards sind ja oft mit anderen wirtschaftlichen Mechanismen verbunden, da kann man nicht unbedingt von ausgehen, dass es wirklich mit musikalischen Besonderheiten zu tun hat. Jarle Bernhoft aus Norwegen konzentriert sich selbst auch mehr auf seine Musik und die kann sich hören lassen. Drei Alben gibt es von dem jungen Musiker, der sich irgendwo zwischen Stevie Wonder, Jonathan Richman und Prince angesiedelt hat. Das Aushängeschild ist die soulige Power, die in fast jedem Stück steckt, aber seine Stimmvariationen machen schon wieder aus fast jedem Song eine außergewöhnliche Nummer und dann ist da immer wieder die straighte Gitarre, die Indie Einflüsse mitbringt. Am Ende kommt so eine gute Mischung Popmusik heraus und das ist in den heutigen Zeiten selten, da vor allem auch nicht Chart getrieben. Live war Bernhoft locker, aufgekratzt und charmant, was besonders den vielen weiblichen Fans die ein oder andere Herz-Attacke verpasste. Aber er hat auch eine gute Songauswahl getroffen und vor allem mit den Openern: „Humanoid“ und „Everything will be alright“, genau die richtign Tracks gewählt, die gleich alle zum Tanzen gebracht haben. Nach einem gelungenen Set kam mit „Choices“ ein perfekter Ausklang dazu, bevor die drei Zugaben einen schönen Abend, mit guter Musik und einem tollen Sound, abrundeten.

Fotos: c-williams

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