THE 20th ARE BACK

SIE SIND WIEDER DA…DIE 20er JAHRE

 

Wird der Ruf nach Freiheit, Freizügigkeit und Dekadenz neu belebt? Die Zeichen stehen auf Feiern und dem Bewusstsein zum Genießen.

 

Nicht zuletzt hat BABYLON BERLIN eher einen Hang zum Lebensstil der 20er Jahre geschaffen, als die Abgründe in den Vordergrund zu stellen, mit denen sie in der Werbung kokettiert haben. Aber das dürfte doch auch sonst verständlich sein, denn die 20er waren Ausdruck von Freiheit und Freude, Freizügigkeit und eben auch ein wenig Dekadenz. Was haben wir heute? Streben nach immer mehr und erschlaffte Körper am Ende der Arbeit, wer soll da noch feiern, der Fernseher tut es auch.

 

In Berlin, wo auch sonst, steht nach wie vor das BALLHAUS BERLIN. 2014 wurde das Ballhaus neu eröffnet und bringt den Flair der vergangenen Tage wieder in die Herzen der Menschen. Swing Musik, Tischtelefone und natürlich die rot und gold glänzende Inneneinrichtung. Die Chausseestraße war in den 20er Jahren die Lastermeile mit zahlreichen Tanzlokalen. Überall klang die laute Musik, wurde getanzt, geflirtet und geraucht.

 

BOHEME SAUVAGE, gegründet und geführt von Frl. Else Edelstahl veranstaltet in regelmäßigen Abständen 20er Jahre Partys. Wer nicht passend gekleidet  kommt, darf gleich wieder umdrehen und wer sich nicht dem damaligen Stil entsprechend benehmen kann, darf gehen. Es muss 100%ig passen und das ist auch gut so. BOHEME SAUVAGE ist die Hommage an das Nachtleben der zwanziger Jahre, die nicht nur in Berlin zelebriert werden. Neben Berlin sind Hamburg, Köln, Wien und Zürich in dem Sog gefolgt. Federboa, Fächer, Hosenträger, hoch polierte Lackschuhe und dazu der richtige Drink, die Zigarre oder Zigarette und natürlich der richtige Swing – Leben, einfach nur leben. Wie sagte Karl Valentin damals: “Heute ist die gute alte Zeit von morgen.“

 

Alles ist bereits gewachsen und hat seinen eigenen Stand in der Gesellschaft, wenn auch manch ausgelebter Traum am nächsten Morgen nicht weiter ausgelebt werden kann. Doch warum nicht auch den Flair in einzelnen Zügen ins Wohnzimmer holen? Neben Musik und dem passenden  Getränken ist doch der Tabakgenuss eine Leidenschaft der damaligen Zeit. Geraucht wurde mit Spitze.

Was einst mondän war,  ist heute eher exotisch, selbst unter dem gesundheitlichen Aspekt, dass doch einiges an Schadstoffen der Lunge dadurch fern bleibt. Aber die Spitze war eben auch Ausdruck von etwas Besonderem und einem besonderen Verständnis für Tabakgenuss, was auch für Zigarillos galt. Dabei begann es damals recht unspektakulär, denn die Charleston Tänzerinnen waren die ersten, die das Rauchen mit Spitze zelebrierten.

Natürlich gibt es ein breites Sortiment an Spitzen, aber wo ansetzen?  Es gibt sie in allen Farben und aus allen Materialien, alles ist,  wie sonst auch, eine Sache des Geschmacks und so sollte man sich in einem Fachgeschäft die Auswahl ansehen oder beim führenden Hersteller Denicotea einmal die Internetseite besuchen (siehe unten).

Einen ersten Eindruck konnten wir uns bereits verschaffen und  können schon mal versprechen, dass wir uns dem Thema Spitzen noch intensiver widmen werden.

Für Zigaretten ist das Angebot extrem vielfältig.  Hier entscheidet wirklich der stilistische Geschmack des Rauchers, abgesehen von den Slimline Spitzen. Für den Mann gibt es natürlich, im Design, angepasste Spitzen. Alle sind tadellos gelungen und nehmen selbst bei einer „Gitanes“ nicht die Kraft des Tabaks. Die absolute Retrospitze ist „Art Deco extralang“ für die Dame.

Das absolute Highlight für die Dame, abgesehen von der „extralong“ dürfte die „Slimline Carbon/Silber“ sein. Ein so edles Stück, da vergisst man doch wirklich den Tabakgenuss. Und es sieht verdammt gut aus!

Aber, ganz wichtig für alle die darüber nachdenken, die Spitzen mindern in keinster Weise den Tabakgenuss. Natürlich ist die Tabakstärke in der „extralong“ vermindert, egal welche Sorte man als Zigarette bevorzugt, aber machen wir uns doch nichts vor – hier geht es ein wenig mehr um die Präsenz, als um die Stärke des Tabaks.

Für den Mann ist sicher auch die Zigarillo wichtig, gerade wenn es um die gute alte Zeit geht. Zigarillo am besten mit der Bruyere Holzbrennerspitze. Sieht gut aus und bietet ein volles Aroma.

Was den Genuss der Zigarre mit Spitze angeht, da haben wir keinen in der Redaktion gefunden, der eine Zigarre mit Spitze passend findet. Eine Zigarre ist einfach etwas völlig anderes und so lassen wir jeden selbst entscheiden, denn natürlich gibt es auch für Zigarren die passenden Spitzen.

Am Ende des Tages sagen wir, eine Spitze ist in erster Linie etwas für die Dame, sieht gut aus und erotisiert. Und nun bleibt, wie bei fast allem die Einstellung, denn „Man muss schon etwas extrovertiert sein, wenn man Spitze raucht“, sagte Wolfgang Diez, Geschäftsführer der Firma Denicotea.

 

 

Mehr Informationen:

 

www.denicotea.de

www.boheme-sauvage.net

www.ballhaus-berlin.de

 

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