MALLORCA GEGEN OVERTOURISM

Allen Prognosen und Befürchtungen eines bevorstehenden Massenansturms im Sommer zum Trotz: Mallorca wird auch 2018 nichts an seiner Attraktivität einbüßen. Die Insel behauptet unvermindert ihre Position als beliebteste Ferieninsel der Deutschen im Mittelmeer. Daran ändert nach Einschätzung von fincallorca, dem marktführenden Finca-Vermittler auf der Baleareninsel, aller Wahrscheinlichkeit auch das neue Regelwerk nichts. Der mallorquinische Inselrat bringt nämlich aktuell eine Neuverordnung für den Tourismus der Insel auf den Weg. Diese tritt im Sommer 2018 in Kraft und soll die Insel vor dem sogenannten „Overtourism“ bewahren.

Mit einem umfangreichen Bündel von restriktiven Maßnahmen und dem Entwurf einer Zonen-Regelung will der Inselrat dem Wildwuchs bei der Anzahl von Gästebetten den Kampf ansagen. Zu stark vom Tourismus frequentierte Regionen gilt es dabei zu entlasten. Andere Teile Mallorcas – so der Plan des Inselrates – sollen durch diese Maßnahmen dagegen verstärkt vom Tourismus profitieren. Rund ein Drittel der Insel wird zur „grünen Zone“, in der es künftig gar keine neuen Gästebetten mehr geben darf. Die restliche Fläche teilt sich in die „gesättigte“ sowie die „nicht-gesättigte“ Zone. Unter letztere fallen insbesondere ländliche Regionen im Inselinneren.

Ralf zur Linde, Geschäftsführer von fincallorca: „In der Praxis gibt es nach den vorliegenden Plänen in gesättigten Zonen künftig nur eine Lizenz für bis zu 60 Tage Ferienvermietung pro Jahr. Bisherige Lizenzinhaber unter den Hausbesitzern genießen laut dem neuen Regelwerk der Landesregierung Bestandsschutz.“ Nach dem Stand der Planung sind über die Hälfte der Gemeinden auf Mallorca von den Restriktionen betroffen – weite Teile dieser Kommunen stuft der Inselrat als touristisch gesättigt ein. Offiziellen Angaben zufolge sind aktuell auf Mallorca rund 600.000 lizensierte Betten registriert. Davon befinden sich rund 500.000 Betten in Hotelbetrieben und etwa 92.000 Betten in rund 12.000 lizensierten Ferienhäusern. Lizensierte Gästebetten in Ferienwohnungen gibt es mit Ausnahme des Agrotourismus gar keine. Als langfristiges Ziel will die Inselregierung die Zahl der Betten auf Mallorca auf rund 435.000 senken. „Eines ist sicher: künftig gelten schärfere Auflagen und verstärkte Inspektionen zur Einhaltung der neuen Verordnungen“, sagte Ralf zur Linde.

„Weg von den Bettenburgen in den touristischen Zentren, hin zu einem verstärkten Individualtourismus in den ländlichen Gebieten der Insel. Das Vorhaben der Inselregierung zur Reglementierung ist die umfangreichste Initiative ihrer Art und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Es gilt jetzt die Weichen zu stellen, um den Tourismus auf der Insel zum Wohle der Mallorquiner und dem Schutz der Natur nachhaltig und behutsam weiter zu entwickeln. Wir begrüßen insbesondere die Absicht des Inselrates, bislang deutlich unterrepräsentierte Regionen die Chance einzuräumen, künftig verstärkt am Tourismus teilzuhaben. Von der angestrebten Umverteilung profitieren am Ende des Tages Menschen, an denen der Tourismusboom bislang vorbei ging. Allerdings hätten wir uns auch gewünscht, dass es für die als „gesättigt“ ausgewiesenen Zonen der Insel grundsätzlich keine neuen Lizenzen mehr gibt. Ausnahmeregelungen und insbesondere die Bestimmung zur 60-Tage-Vermietung führen eher zu einem höheren administrativen Aufwand und befeuern den „Wildwuchs“. Diesen gilt es eigentlich einzudämmen“, so Ralf zur Linde.

 

 

 

 

Über fincallorca:

Mit rund 1.200 Objekten ist fincallorca (fincallorca.de) der Marktführer bei der Vermittlung von Fincas und Ferienhäusern auf Mallorca. Im Jahr 2006 gegründet, hat sich das Unternehmen mit seinem ausgesuchten Sortiment an hochwertigen Häusern und einem individuellen Beratungsservice in der Touristik-Industrie etabliert. Sämtliche Gästebetten sind offiziell lizensiert. Kunden von fincallorca profitieren vom engen Kontakt des Unternehmens zu den angebotenen Objekten. Pro Jahr verbringen insgesamt rund 70.000 Personen ihren Urlaub mit fincallorca – Tendenz steigend. Das Unternehmen verfügt über die renommierte TÜV Süd Safer-Shopping Zertifizierung und ist Mitglied im DRV – dem Deutschen ReiseVerband.

 

 

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close