ZUKUNFTSVISIONEN

Wie Hände sprechen, steuern und schuften
Interaktive Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin beleuchtet Gesten – gestern, heute, übermorgen –

 

Mit dem Daumen nach oben signalisieren wir unser Okay, mit der Scheibenwischergeste unser Unverständnis, und wenn wir eine imaginäre Kurbel betätigen, möchten wir in der Regel, dass jemand sein Autofenster herunterlässt: Mit unseren Händen imitieren wir Objekte und wie wir mit ihnen umgehen. Sie begleiten unser Sprechen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. In einer zunehmend technisierten Welt revolutionieren Gesten unseren Umgang mit Fahrzeugen, Computern, Haushaltsgeräten und Spielekonsolen.
Die interaktive Ausstellung Gesten – gestern, heute, übermorgen, die das Museum für Kommunikation Berlin vom 11. April bis zum 1. September 2019 zeigt, macht Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen sowie technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr- und erlebbar. In dem von der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab (Linz) und dem Sächsischen Industriemuseum entwickelten und vom BMBF geförderten Projekt treffen interaktive Installationen auf geschichtsträchtige Exponate und Artefakte internationaler Künstler/innen.

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