ZWEI HERREN

ZWEI HERREN IM ANZUG

(X Verleih)

Kinostart: 22. März 2018

Josef Bierbichler hat seinen eigenen Roman „Mittelreich“ als Grundlage für den Film genommen und entstanden ist eine bayrische Geschichte mit leichter Satire und der immer wiederkehrenden Frage nach dem richtig und falsch in der Erziehung und der Ehe, dem Heucheln der Kirche und den Auf und Ab-Wegen in der deutschen Wirtschaftsgeschichte nach dem ersten Weltkrieg. Nach dem Tod seiner Frau Theres (Martin Gedeck) und dem Leichenschmaus auf dem heimischen Hof trifft Pankraz (Josef Bierbichler) auf seinen Sohn Semi (Simon Donatz). Distanziert beginnen sie einen Dialog, den sie viele Jahre früher hätten führen sollen, um überhaupt einmal eine Art Verhältnis aufzubauen. Jetzt ist es dafür zu spät und alle Versuche der Erklärung führen eher zu mehr Verachtung und Distanz. In überzeugenden Rückblenden wird der Zuschauer durch  den Gefühlsdschungel geführt. Der erste und der Zweite Weltkrieg, der Wirtschaftsaufschwung und Abschwung, die Schwierigkeiten der Generationen untereinander, alt traditionelle Erziehungsmethoden und die Ohnmacht der Kirche gegenüber, alles fügt sich über zwei Stunden lang, wie das Blättern in einem Fotoalbum, zu einer Geschichte die tiefsinnig angelegt und an manchen Stellen wie ein Aufschrei wirkt. Grandios eingefügt die zwei Herren im Anzug, deren Rolle jeder für sich selbst erklären sollte.

„MITTELREICH“ – Szenenfoto

 

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