ÜBERGREIFEND

THE BOOK OF HENRY

(Universal)

Kinostart: 21. September 2017

Henry ist ein elfjähriger, hochbegabter Junge. Er lebt zusammen mit seinem jüngeren Bruder und seiner liebevollen Mutter Susan, gespielt von Naomi Watts. Die versucht alles, um den Kindern ein liebevolles und gutes Leben zu sichern. Sie jobt täglich in einem Diner, wo auch ihre abgedrehte Freundin Sheila, gespielt von Sarah Silverman, arbeitet. Sheila ist Susans einzige Freundin und zusammen versuchen sie den Alltag so erträglich als möglich zu gestallten. Während Sheila sich gerne mal dem Vollrausch unterwirft, findet Susan Entspannung bei ihrem Ballerspiel, welches ihr Henry gerne ausredet. Henry macht alles was mit strategischer Planung und den Finanzen im Haushalt zu tun hat und so besitzt Susan mittlerweile über 500.000 Dollar und ausreichend Aktienpapiere, was sie immer gerne belächelt oder es einfach nicht glauben will. So chaotisch das Familienleben aussehen mag, alle sind liebevoll miteinander und glücklich. Als Henry jedoch mitbekommt, dass seine Klassenkameradin Christina, die das Haus nebenan bewohnt, von ihrem Stiefvater missbraucht wird versucht er alles zu mobilisieren um zu helfen. Da jedoch Christinas Stiefvater der hiesige Polizeichef ist, werden die Unternehmungen immer wieder vertuscht. Für Henry, der alles akribisch in sein Buch schreibt, bleibt somit der Mord an Christinas Vater der letzte Ausweg und der wird minutiös geplant. Doch das Leben hat etwas anderes mit Henry vor, gegen was selbst er, als hochintelligentes Kind, nicht ankommt. Die Geschehnisse verändern das Leben aller im Umfeld von Henry.

Anfangs lässt sich der Film noch als Kinderfilm kategorisieren, aber hier bleibt er wohl eher eine Art Schulfernsehen. Im Großen ist der Streifen ein typisch amerikanischer Film, mit allen highs and lows, aber vor allem mit Gefühl und dem Sinn für die Akteure und ihre Lebensgeschichte. Der Film lässt einen Lachen, Weinen und Nachdenken – damit hat er alles was ein guter Film braucht. Aber er hat noch mehr, nämlich eine großartige Besetzung. Der Film lebt somit nicht nur mit, sondern auch durch die Brüder, Jaeden Lieberher als Henry, der auch in der neuen ES-Verfilmung agiert und nicht minder überzeugend sein Peter, gespielt von Jacob Tremblay, der seine schauspielerischen Zeichen bereits bei BEFORE I WAKE und SHUT IN glaubwürdig setzte. Garantiert alles andere als man erwartet, aber richtig gut.

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