THE GRUDGE SEIT GESTERN

THE GRUDGE

(Sony)

Kinostart: 09. Januar 2020

 

Die alleinerziehende Detektivin Muldoon (Andrea Riseborough) kommt mit ihrem Partner Goodman (Demián Bichir) während einer Ermittlung einem rachsüchtigen Geist auf die Spur, der schon mehrere andere Menschen in den Tod getrieben haben soll, und bringt damit nicht nur sich, sondern auch ihren Sohn Burke (John J. Hansen) in Gefahr.

Mit „The Grudge“ gibt sich das selbe Produzenteam, Sam Raimi, Robert G. Tapert, Taka Ichise, die Ehre, die schon 2006 „The Grudge“ für den amerikanischen Markt adaptiert hatten. Damals durfte noch der Regisseur, der japanischen Kinovorlage, Takashi Shimizu, Regie führen. Die Produzenten und Drehbuchschreiber taten damals alles um den japanischen Kulthorror auch für das Internationale Publikum schmackhaft zu machen.

Diesmal durfte Nicolas Pesce („PIERCING“, 2016) sowohl das Drehbuch als auch die Regie übernehmen.  Er schuf mit diesem Film weniger ein Remake als ein “Spin Off“ für diese Grusel-Serie, ohne aber die Herkunft dieses „Grusels“ zu verleugnen. Gleich mit den ersten Szenen, werden wir an die beiden Kult-Geister, „Kayako“ und „Toshio“ erinnert, die für den japanischen „Urgrusel“ stehen. Sie stimmen uns für den Übergang nach Amerika ein. Auch die Geräusche und die „obligatorische“ Hand, die aus dem Kopf „wächst“ darf natürlich nicht fehlen. Nicolas Pesce inszeniert dann um diesen “Fluch“ anschließend 5 Geschichten, die einigermaßen gut gelungen sind und einen hohen „Sterblichkeitsfaktor“ der Mitspielenden Charaktere aufweisen. Das neue ist nun, dass Nicolas Pesce keine gradlinige Erzählweise wählt.  Die Rahmenhandlung wird des Öfteren verlassen und auch die anderen Handlungsstränge werden willkürlich „an und ab“ gebrochen. Diese immerwährenden Sprünge zwischen den einzelnen Episoden und Zeitebenen können den Seher etwas verwirren, da eine gradlinige Geschichte nicht zu Stande kommt und der Schrecken sich somit nicht richtig aufzubauen vermag.

Auch nach der „gefühlten“ 11 Inszenierung dieser Filmreihe kann man mit diesem Film doch noch wieder etwas neues Gruseliges entdecken. Für den Fan der „Grudge-Serie“ eher ein Film der Marke „muss man wegen der Vollständigkeit halt gesehen haben“ und für den „NewBe“ ein durchaus veritabler Einstieg in die Grusel-Reihe selbst!

Wir verlosen 2×2 Tickets zum Raimi Gruselschocker, auf das das neue Jahr noch mehr von dieser Sorte bringen möge. Mail mit „Grudge“ bis 11. Januar 12.00Uhr an: verlosung@cuteandangerous.de

 

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