SEIT GESTERN IM KINO

GEMINI MAN

(Paramount)

Kinostart:  03.Oktober.2019

 

Der „CIA Auftragkiller“ Henry Brogan (Will Smith) denkt nach seinem 72. erfolgreichen Auftragsmord in „Rente“ zugehen., zumal sein letztes Opfer angeblich ein „Guter Mensch“ war und kein Krimineller. Seine Auftraggeber fürchten, dass er sich nun rächen will und eine Verschwörung aufdecken könnte. Deshalb versuchen sie ihn und sein Team zu töten. Dies misslingt und er kann mit Hilfe von zwei verbliebenden Freunden fliehen. Er und seine Freunde Dani (Mary Elizabeth Winstead, 10 Cloverfield Lane, 2016) und Baron (Benedict Wong „Dr. Strange“ 2016) werden nun von einem Killer um die Welt gejagt der Henry Brogan immer einen Schritt voraus ist und dieselbe Denkweise zu haben scheint. Als er seinen Verfolger in Budapest stellen kann, muss er erkennen, dass es sich um einen „Klon“ von ihm handelt. „Junior“ (Will Smith) , so sein Name, setzt trotzdem alles daran ihn zu töten.  Als er erfährt, dass sein alter Vorgesetzter Clay Verris (Clive Owen „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“, 2016) mit Hilfe seiner DNA unter dem Decknamen „GEMINI“, ein „Klon-Programm“ für willenlose Soldaten ins Leben gerufen hat, setzt er alles daran, Clay Harris aufzuhalten und das Klon-Programm zu stoppen. Insgeheim hofft er, dass er auch Junior für diese Mission gewinnen kann.

Was hat sich der der zweifache Oscar-Gewinner („Brokeback Mountain und „Life of Pii“) Ang Lee nur dabei solch einen Film zu drehen. Von einem „Meister-Regisseur“ wie ihm dürfte man erwarten, dass er seine Filmstoffe sorgfältig auswählt. Angeblich lag dieses Drehbuch, das von 7 (!!) Drehbuchschreibern verfasst wurde, 25 Jahre bei den Produzenten in der Ablage, weil es angeblich technisch nicht möglich war dies zu verfilmen. Zugeben, die „Motion-Capture“ der „SFX – Firma“ „WETA“ haben schon ganze Arbeit geleistet bei der Verjüngung von Will Smith, aber das reicht leider nicht für einen guten Film, wenn die Story „GROTTE“ ist! Der einzige Hingucker in diesem Film ist das vermeintliche neue Format. Ang Lee durfte mit dem Geld der chinesischen „ALIBABA Entertainment Group“ einen Hightech-Film in einem neuen Format drehen. Dieser Film ist im sogenannten „HFR (=High Frame Rate)-Format “ und in einem neuen „3D+ Format“ gedreht. Das „Master“ wurde mit 120 Bilder pro Sekunde (=“FPS“) (normal sind 24 FPS) gedreht. Da es aber in Deutschland z.Z. keine Abspielmöglichkeit dafür gibt, wird dieser Film nur mit 60 FPS in den Kinos gezeigt. Zum Vergleich, der Film „Der Hobbit“ hatte „nur“ 48 FPS! Das „Filmerlebnis“ ist ein gestochen scharfes Bild, wo die üblichen „Kirmeseffekte“ des neuen „3D+“ doch schon sehr beeindruckend wirken. Leider verliert man sich allzu sehr in den Details, des Bildes. Bei solch einem „Filmerlebnis“ kommt bei mir KEIN „Kinofeeling“ auf, außerdem bekomme ich persönlich davon „AUGENKREBS“, was mich den ganzen Film über gestört hat. Obwohl Will Smith „dreifach besetz“ wurde und als Gegenpart der renommierte Schauspieler Clive Owen agiert, bleiben die Charaktere furchtbar eindimensional, farblos und Dröge und leiern ihre Texte emotionslos herunter. Selbst die „Action“ in dem Film ist grauenhaft und die 117 Minuten des Films ziehen sich kaugummimäßig in die Länge. Es wäre besser für Ang Lee und die Zuschauer gewesen, wenn dieses Drehbuch noch weitere 25 Jahre in einer Ablage liegen geblieben wäre oder gleich als Toilettenpapier recycelt worden wäre!

Jens Oliver marcks

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