GEWALTIG IM KINO

MEG

(Warner Bros.)

Kinostart: 9. August 2018

Unter Verschwiegenheit und größten Sicherheitsvorkehrungen ist im Pazifik eine moderne Unterwasserstation entstanden, die dem Milliardär Morris, durch die spätere Kommerzialisierung, viel Geld einbringen soll. Doch die Crew hat beim Aufbau der Station gleich noch ein wissenschaftliches Experiment konzipiert. Ausgehend von der Theorie, dass der tiefste Punkt im Pazifik nur eine dünne Eisschicht ist, könnte man beim Durchdringen eine völlig neue Artenwelt erreichen. Tiere und Pflanzen die seit Jahrtausenden eingeschlossen und fernab der Zivilisation existieren, könnten sich dort fortgepflanzt haben – unvorstellbar für die Wissenschaft und natürlich auch für Morris` Geldbörse.  Der Versuch den Pazifikgrund, mit dem Tiefsee Boot, zu durchstoßen gelingt und eine völlig neue Meereslandschaft offenbart sich dem Team. Die Freude ist aber von kurzer Dauer, denn der Angriff eines Monsters bringt die ganze Mission in Gefahr. Ein Megalodon hat hier überlebt und attackiert das kleine Tiefsee Boot. Zur Rettung baut Meeresforscher Dr. Zhang auf den erfahrenen Taucher Jonas, gespielt von einem, wie immer, überzeugenden Jason Statham. Jonas hatte bereits schon einmal die Gewalt des Megalodon bei einer Mission zu spüren bekommen, nur hat ihm bis heute keiner geglaubt, dass dieses Tier existiert. Die Luft ist voller Zweifel als Jason ins Geschehen eingreift, doch er ist erfolgreich was das Team angeht, doch der Megalodon findet seinen eigenen Weg in die obere Fläche des Pazifiks. Die Jagd geht gnadenlos weiter und als dann alle den spektakulären Sieg über den Megalodon feiern taucht ein zweiter seiner Art auf. MEG ist großartig, spannendes Kino, welches ohne Pause den Zuschauer in Atem halten kann. Besonders herausragend ist, neben den großartigen und nicht übertrieben agierenden Darstellern, das Kamerateam um Tom Stern und der Schnitt von Steven Kemper und Kelly Matsumoto. An keiner Stelle im Film wird der Megalodon so dargestellt, dass man ein übertriebenes Fabelwesen zu sehen glaubt, sondern in allen Aktionen, ob Weitwinkel oder Close up ist das Tier, beängstigend in seiner Größe und echt in seiner Aktion, zu erleben. An manchen Stellen nutzt das Team die Hilfe schneller Schnitte um dem Tempo Ausdruck zu verleihen, das hat auch bei „The Shallows“ funktioniert und bringt ununterbrochene Spannung. Meg ist ein Film der unterhält und vor allem auch überzeugt.

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