GELOBT UND DOCH ÜBERFLÜSSIG

MOTHER!

(Paramount)

Kinostart: 14. September 2017

Javier Bardem spielt einen Dichter, der seiner Frau (Jennifer Lawrence) zurückgezogen in einem Landhaus lebt, fernab von allem. Hier versucht er seine Schreibblockade zu überwinden, doch es scheint nicht zu gelingen. Plötzlich kommt ein Fremder ins Haus, ein angeblicher Arzt, gespielt von einem schmierigen Ed Harris, dessen Frau einen Tag später, wie aus dem Nichts, ebenfalls dazu stößt. Der Dichter will sie in seinem Haus unterbringen und bittet sie zu bleiben, was seiner Frau überhaupt nicht recht ist. Die Fremden sind aufdringlich und rücksichtslos, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn ihre Söhne kommen nacheinander ebenfalls ins Haus und gehen sogar aufeinander los, bis einer den anderen erschlägt. Die Situation ist für Jennifer Lawrence unerträglich und zudem scheint das Haus sein eigenes Geheimnis zu haben. Die Ereignisse werden immer undurchsichtiger, verworrener und wenn auch die filmerische Avantgarde die Oberhand bekommt, als Kunst lasse ich den Film nicht durchgehen. Der Film gipfelt in einem Schluss den man schon tausend Mal besser gesehen hat und hinterlässt Zuschauer, die sich fragen „warum sie den Tag nicht anders verbracht haben“. Auch wenn die Akteure bei den Filmfestspielen in Venedig jubelnd empfangen wurden, bleiben hier nur eine grotten-schlechte Kameraeinstellungen und eine extrem schlechte Bildqualität. Unterm Strich passend für den ganzen Film.

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