ES IST WIEDER DA

ES-DAS 2. KAPITEL

(Warner Bros)

Kinostart: 5. September 2019

 

27 Jahre nachdem der „Club der Verlierer“ sich dem Horrorclown Pennywiese gestellt und ihn vermeidlich vernichtet haben, kommt es in der Kleinstadt Derry zu ungeklärten Morden und es werden wieder Kinder vermisst. Mike Hanlon (Isaiah Mustafa), der als einziger dieser jugendlichen Schicksalsgemeinschaft in Derry geblieben ist, während sich der Rest der Truppe in alle Himmelsrichtungen verstreut hat um die Ereignisse des Sommers von 1989 hinter sich zu lassen, ruft erneut den „Club der Verlierer“ zusammen um das Gelübde der Mitglieder ein zu fordern, den Dämonen-Clown Pennywiese endgültig zu vernichten. Nur ungern kehren die Mitglieder zurück an den Ort ihrer Jugend. Zu tief sind noch die Narben, dessen was sie damals erlebt hatten. Zurückgekehrt in ihre Heimat werden sie nun erneut von dem Horror heimgesucht, den sie geglaubt haben vernichtet und schon vergessen zu haben.

Nun müssen sie sich den Dämonen ihrer Jugend stellen und werden von ihrem Erzfeind „geprüft“, bis sie sich gemeinsam dem Dämon „Pennywiese“ stellen können. Doch diesmal scheint der Horrorclown brutaler und blutrünstiger zu sein als je zuvor, weil er ihre Schwächen zu kennen glaubt.

Endlich, nach zweijähriger Wartezeit bringt der Regisseur Andrés Muschietti die langerwartete Fortsetzung „ES-Das 2. Kapitel“ nach dem Roman von Stephan King in die Kinos. Das man diesen epischen „Coming of Age-Horrorstreifen“ je Werkgetreu verfilmen könnte und auch noch den Segen des „Master of Horror“ dafür bekommen würde war nicht immer sicher. Diesmal scheint es geklappt zu haben. Nicht nur, dass Stephen King selbst am Drehbuch mitschrieb, nein er ist auch in diesem Film wieder mit einem Cameo dabei. Genauso wie „ES-Das 1. Kapitel“ brilliert wieder Bill Skarsgård als der dämonische Horroclown „Pennywiese“. Er ist dabei noch perfider und sadistischer als im ersten Teil. Allein schon, wenn „seine“ roten Ballons auftauchen, bekommt man schon eine genüssliche Gänsehaut und es gruselt einem schon im Vorfeld. Auch der Score ist wieder von Benjamin Wallfisch („Blade Runner 2045“) und begleitet Pennywiese subtil bei seinen Untaten ohne penetrant die gruslig-schöne Stimmung zu zerstören. Die „Erwachsenendarsteller“ des „Klubs der Verlierer“ sind überraschend gut gecastet worden.  Mit James McAvoy als Bill Denbrough, Jessica Chastain als Beverly Marsh, Jay Ryan als Ben Hanscom, James Ransone als Eddie Kaspbrak, Isaiah Mustafa als Mike Hanlon und Bill Hader als Richie Tozier ist der „Club der Verlierer“ erwachsen geworden. Das erstaunliche an diesem Film ist, dass die 165 Minuten des Films wie im Fluge vergehen. Man hat kaum Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen. Einerseits bringen Rückblenden Ruhe in die Handlung, andererseits hält der blutige Grusel des Horrorclowns „Pennywise“ den Zuschauer bis zum „Endkampf“ gefesselt. Wer bisher nicht an Coulrophobie litt, wird es bestimmt nach diesem Film! Diese spektakuläre Verfilmung, des Romans ist bisher das gruslig-schaurigste was in diesem

Jahr in die Kinos kommt.  Ich empfehle, wenn möglich, sich zuvor noch einmal „ES-Das 1. Kapital“ anzuschauen, damit man diesen Film besser genießen kann.

Jens Marcks

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