EHRE WEM EHRE GEBÜHRT

Heute wurde Dieter Kosslick, der Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin, mit den Insignien eines Kommandeurs im Orden der Künste und Literatur (Commandeur des Arts et des Lettres) ausgezeichnet. Franck Riester, der französische Minister für Kultur, übergab, in Anwesenheit von Anne-Marie Descôtes, französische Botschafterin in Deutschland, die Auszeichnung im Rahmen einer Zeremonie in der Französischen Botschaft am Pariser Platz.

Der Commandeur des Arts et des Lettres ist die höchste Kultur-Auszeichnung Frankreichs. Mit dem Orden werden Persönlichkeiten geehrt, die sich durch ihr Wirken in Frankreich und in der Welt verdient gemacht haben.

In seiner Laudatio lobte Kulturminister Franck Riester, Dieter Kosslick habe die Berlinale in den 18 Jahren seines Wirkens zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Festival gemacht. Unter ihm sei sie zu einem Treffpunkt geworden, den sowohl Publikum als auch Fachleute um keinen Preis der Welt vermissen wollten. Kosslick habe einen unverzichtbaren Ort der Vielfalt geschaffen, an dem der Dialog der Kulturen der Welt gepflegt würde. Ebenso lobte der Minister die Entwicklung des Europäischen Filmmarkt (EFM), des Ko-Produktionsmarkts sowie den von Dieter Kosslick mitbegründeten World Cinema Fund.

Im Namen Frankreichs dankte Franck Riester dem scheidenden Berlinale-Chef besonders dafür, dass er dem französischen Kino „den roten Teppich“ ausgerollt habe. Dieter Kosslick habe dazu beigetragen, das französische Kino über alle Grenzen hinaus zu fördern, zu verbreiten und zum Strahlen zu bringen.

In seiner Dankesrede lobte Dieter Kosslick Frankreich als wichtiges Filmland und die Französische Botschaft in Berlin als wichtigen Partner der Berlinale. In seiner Zeit habe er 782 französische Produktionen und Ko-Produktionen beim Festival präsentieren können, davon über 100 im Wettbewerb, ausgezeichnet mit vier Goldenen und 36 Silbernen Bären. „Ohne Frankreich und französische Filme“, so Kosslick, „hätte die Berlinale in den letzten 18 Jahren nicht diesen Erfolg gehabt.“

Erst vor zwei Wochen endete die 69. Berlinale mit einem Rekord an Auszeichnungen für französische Filme: Die Jury unter dem Vorsitz der französischen Schauspielerin Juliette Binoche belohnte den Film „Synonymes“ von Nadav Lapid, mit dem Goldenen Bären. Der Film „Grâce à Dieu“ von François Ozon erhielt den Hauptpreis der Jury.

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