DAS SPLATTER MUSICAL

ANNA UND DIE APOKALYPSE

(Splendid)

Kinostart: 6. Dezember 2018

 

Der Film von John McPhail ist erst seine zweite Produktion, nach dem in Deutschland unveröffentlichten „Where do we go from here?“ aus dem Jahr 2015. Drei Jahre später hat McPhail eine geniale Idee; er kombiniert Zombiefilm mit High School Musical. Das Ergebnis ist schwer zu beschreiben. Anna will nach der Schule das kleine Örtchen Little Haven verlassen und die Welt kennenlernen. Doch ihr Dad hat eigentlich andere Pläne für seine Tochter nach der Schule. Anna bester Freund John, über beide Ohren in sie verliebt, ringt mit sich ihr alles zu gestehen, doch wer kann schon die Zukunft planen, wenn plötzlich eine Zombie Invasion einfällt? Nun ist es wichtiger von einer Stelle des Dörfchens in die Schule zu kommen, wo eventuell noch lebende Erwachsene und Schüler eingeschlossen sind. Doch alles kommt anders als geplant. Das Besondere zum Zombiegemetzel, es ist ein Musical und so trifft Zombie auf High School Musical. Die Mischung erinnert, auch in gewissen Zügen des Ablaufs, bis zum Finale, an „The Rocky horror picture show“ und könnte sich ähnlich kultig entwickeln. Hauptdarstellerin Ella Hunt (Robot Overlords, Intruders) gibt ein cooles Mädchen ab und verkörpert die rotzige, englische High school Göre mit Grips. Besser hätte man die Darsteller nicht besetzen können und das gilt auch für Christopher Leveaux, Malcolm Cumming und Mark Benton. Die Splatterfreunde werden jetzt sagen:“Ich will kein Musical ich will Slayer zum Blutfest“. Die Musicalfans werden „Hilfe“ schreien, „bitte eine Liebesgeschichte ohne Blut“. Doch am Ende passiert etwas, was keiner der beiden Lager gedacht hätte und auch ich ehrlich gesagt, hatte meine Zweifel, es funktioniert. Heraus kommt ein einfach geniales Filmwerk, nicht übertrieben, mit guter Musik, passend für den Film. Dabei muss man auch festhalten, dass es die ersten Filmkompositionen von Roddy Hart und Tommy Reilly sind. Grandios. Ich habe den Film nicht als Pressevorführung gesehen, sondern als Sneak Preview, also mit Publikum welches nicht wusste welcher Film gezeigt wird. Der Saal hat geklatscht, gesungen, gelacht und ist öfter in den Sitzen zusammengefahren. Der Film ergreift und ist einfach Mega Kult!

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