AUS DEM LEBEN INS KINO

B 12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN

(Südkino)

Kinostart: 9. August 2018

Zwischen Passau und München verläuft die Bundesstrasse 12 (B12). An ihr gelegen ist ein altes Rasthaus, welches nicht durch seine Speisekarte etwas Herausragendes darstellt, sondern durch die vielen Menschen, die sich hier fast täglich treffen. Christian Lerch hat uns im vergangenen Jahr erst mit dem absoluten Kinderfilm „Amelie rennt“ begeistert, jetzt macht er sich an einen Dokumentarfilm der, eigentlich an manchen Stellen auch wie ein Kinderfilm wirkt, auch wenn die Akteure im hohen Alter sind. Doch das was sie alle wollen, ist genau das was Lerch sich vorgenommen hat und was er auch in seinen Spielfilmen so gut kann: Geschichten erzählen. Lenz,  98jähriges, bayrisches Urgestein, hat Geburtstag und macht den Anfang und führt durch den ganzen Film. Irgendwann taucht er immer wieder auf, als Leitfigur mit sehr sensiblen Zügen. Der rote Faden, das Leben und Treiben im Rasthaus. Ob Saukopf Kochen oder Stromausfall, ob gelber Porsche oder die alltäglichen Probleme, Lerch bleibt dicht am Menschen und vor allem am Geburtstag von Lenz, den alle so lieben. Am Ende bleibt: die G`sundheit ist das Wichtigste, dann kommt das Geld und zum Schluss der oder die richtige Partnerin, aber alleine sein taugt nix, wie Lenz zu sagen pflegt.

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