DIE GRÜNE WOCHE IST IM ANMARSCH

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt in seiner Sonderschau in Halle 23a die Verbraucher und deren Einflussmöglichkeiten in den Mittelpunkt

 

Beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stehen auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2020 (17.-26.1.) die Verbraucher und deren Einflussmöglichkeiten in der gesamten Wertschöpfungskette im Fokus. Die Präsentation in Halle 23a deckt dabei ein breites Spektrum von Entscheidungsmöglichkeiten ab: beim Einkauf im Supermarkt, bei der Gestaltung des eigenen Gartens, bei der Verwertung von Lebensmitteln und auch bei der Frage, was auf den Tisch kommt. Die Präsentation macht gleichzeitig deutlich, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zusammen mit seinen Forschungseinrichtungen durch politisches Handeln und Forschung den Rahmen für bewusste Verbraucherentscheidungen schafft.

 

Du entscheidest beim Lebensmitteleinkauf

 

Besucher erfahren hier, wie sich mehr Tierwohl im Schweinestall auf die Fleischpreise auswirkt und welche Preise nötig sind, um den Bauern ein nachhaltiges Familieneinkommen zu ermöglichen. In einem virtuellen Supermarkt entdecken sie interaktiv, welche Siegel in Deutschland auf Bio-Qualität, Regionalität und die geschützte Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln hinweisen. Zudem geben Lebensmittelkontrolleure Tipps, woran sie die Qualität von Obst und Gemüse erkennen und wie sie im Haushalt selbst für eine gute Haltbarkeit sorgen. Mit einem Apfellaser zeigt das Bundesministerium, wie wir durch Forschung und der Entwicklung von Alternativen zu einer Reduzierung von Plastikabfällen beitragen.

 

Du entscheidest, was auf den Tisch kommt

 

Es wird daran geforscht, dass wir den Gehalt an Zucker, Fett und Salz in verarbeiteten Lebensmitteln reduzieren und gleichzeitig den Geschmack erhalten können – es geht um die so genannte „Reformulierung“ von Lebensmitteln. Dies können die Besucher probieren: An einem Touchscreen kann jeder sein Frühstück durch reformulierte Lebensmittel gesünder machen – und gleich vor Ort testen, wie gut die Alternativen schmecken. Auch in der Gemeinschaftsverpflegung – ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Seniorenverpflegung – kann jeder Einfluss darauf nehmen, was auf den Tisch kommt.

 

Du entscheidest, wie viele Lebensmittel im Müll landen

 

Die BMEL- Initiative Zu gut für die Tonne! sensibilisiert für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in die Tonne – mit nützlichen Tipps zeigt das Bundesministerium beispielsweise, wo sich im Kühlschrank Lebensmittel am besten und längsten halten. Außerdem hat das BMEL die ‚Beste Reste-App‘ entwickelt, eine der beliebtesten Apps der Bundesregierung. Man kann hier eingeben, welche Lebensmittel man noch zu Hause hat und erhält dazu leckere Rezeptvorschläge.

 

Du entscheidest, wie insektenfreundlich dein Garten ist

 

Insektenschutz fängt im Garten und auf dem Balkon an. Mit vielen Blumen und vielfältiger Bepflanzung werden Tipps gegeben, wie Gärten insektenfreundlicher und auch der Balkon in der Großstadt zum Mikrobiotop werden kann. Weitere Informationen und interessante Zahlen:  www.bienenfuettern.de.

 

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