WO KOMMT DER ANFANG HER

DAS ENDE IST ERST DER ANFANG 

Regie und Drehbuch: Bouli Lanners

Mit Albert Dupontel, Bouli Lanners, Suzanne Clément,
Michael Lonsdale sowie als Gast Max von Sydow u.a.

Kinostart: 11. Mai 2017

Im Verleih von NFP marketing & distribution*
Im Vertrieb von Filmwelt Verleihagentur

Die Geschichte: Gilou (Bouli Lanners) und Cochise (Albert Dupontel) fahren mit ihrem Pick-Up durch endlose Weiten. Sie sollen ein verlorenes Handy mit sensiblen Informationen orten und ihrem Auftraggeber aushändigen. Eine Nadel in einem verdammten Heuhaufen. Was die beiden an diesem gottverlassenen Ende der Welt machen ist klar, was aber suchen Esther (Aurore Broutin) und Willy (David Murgia) hier, ein Paar, das nicht nur verliebt ist, sondern auch auf der Flucht? Was will der Mann (Philippe Rebbot), der sich Jesus nennt und seltsame Wundmale an den Händen trägt? Und woher kommt die Mumie im Schlafsack? So karg die Landschaften, so schräg sind die Leute und so lakonisch die Dialoge. Harte Kerle zeigen hier auch mal eine andere Seite, die Liebe versteckt sich hinter rauen Fassaden, Mord begegnet Moral, Zweifel trifft auf Hoffnung und Gewalt auf Glaube.

Regisseur Bouli Lanners überrascht dabei immer wieder mit einem unerwarteten Blick auf seine Charaktere, die sich allesamt am Rande der Gesellschaft bewegen. Er ist an der Seite von Albert Dupontel auch in einer der der Hauptrollen zu sehen, mit ihren Auftritten begeistern zudem Michael Lonsdale als Blumen züchtender Pensionsbesitzer und Max von Sydow, der als Priester ein eindrucksvolles Abschiedslied für eine unbekannte Leiche singt.

Bei der vergangenen Berlinale wurde DAS ENDE IST ERST DER ANFANG mit dem „Preis der Europa Cinemas als bester Europäischer Film in der Sektion Panorama“ sowie dem „Preis der Ökumenischen Jury in der Sektion Panorama“ ausgezeichnet. Die Urteilsbegründung der Ökumenischen Jury lautete: „Zwei sich liebende Außenseiter auf der Flucht. Zwei Auftragskiller auf ihren Fersen. Es fallen viele Schüsse. Und doch ist der Film vor allem eines: ein eindringliches Plädoyer für Mitmenschlichkeit. Mit großartigen Bildern weiter Landschaften und bevölkert mit liebenswert hoffnungsfrohen Charakteren, begibt sich dieser apokalyptische Neo-Western auf eine Reise, an deren Ende wir alle belohnt werden, denn wie bereits eine der Filmfiguren bekennt: ,Das Leben besteht aus mehr als nur aus Atmen‘.“

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