KULTURSCHOCK

DAS BESTÄNDIGE GLEITEN DER BEGIERDE

(Donau Film)

Alain Robbe-Grillet ist dafür bekannt surreale Welten zu schaffen und diese im Film auf realistische Abläufe los zu jagen. Dieses Verlangen aus Perversionen, der fleischigen Lust, dem Durst nach Blut und abartigen Handlungen vermischt mit realen Alltagsgeschichten führt bei Robbe-Grillet zu einem gewaltigen Exzess der menschlichen Abgründe. Was in „Der Ruf der Gradiva“ begeisterte, tut es auch in „Das beständige Gleiten der Begierde“, dieses Gefühl einfach nicht genug zu bekommen, zu sehen, zu erleben, das Streben nach noch mehr von Allem. Und wer denkt ein Besuch auf einschlägigen Pornoseiten sei das Gleiche versteht inneres Verlangen nicht wirklich. Robbe-Grillet ist ein Meister im Öffnen der eigenen Abgründe, das gilt für Beamte ebenso wie Nonnen. Tiefsinniger, einzigartiger Blut-Sexcess.  

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