ZDF ZEIGT DEN MORALFINGER

Es ist schon eine Schande. Immer wieder wollen uns die Menschen mit dem moralischen Zeigefinger darauf hinweisen, was gut und was schlecht für uns ist. Nun reiht sich auch das ZDF wieder in diese Sparte ein. Anstatt den korrupten und arbeitsscheuen Politikern das Handwerk zu legen, mischen sie wieder in Bereichen, von denen sie eh keine Ahnung haben. Jetzt will das ZDF aufzeigen wie gefährlich Pornografie ist. Pornos machen süchtig heißt es im Pressetext und daraus entstehen auch die Straftaten – genau und wenn der liebe Politiker Edathy seine Kinderpornos konsumiert, dann war das sicher nur der falsche Knopf am Laptop den man ihm untergeschoben hat.

Aber damit nicht genug, denn auch unsere lieben Bullen verstricken sich immer neu in diese Fälle. Erst kürzlich wurden im großen Kinderporno Skandal die Daten weggezaubert und keiner war es. Sie alle sind verlogen, korrupt und natürlich „naturgeil“. Tolle Mischung – jetzt kommt also die „journalistische“ Seite, die allen braven Hausmuttis wieder zeigen wird, wie böse die Sex-Welt ist und so bringt doch alle bitte Eure Kinder in die Kirche – da sind sie sicher!!!!

Schaut euch den Rotz an, wir werden uns dazu später weiter äußern!

Pressetext ZDF: 

Die Pornografie wandelt sich durch das Internet radikal – im Netz ist ein neues Porno-Genre entstanden: kostenlos und frei verfügbar. Dort finden sich billig gedrehte Filme mit Amateuren und Webcam-Girls, mit denen Konsumenten sogar selbst Sex haben können. Die ZDFinfo-Dokumentation „Milliardengeschäft Porno – Gefahr aus dem Internet“ beleuchtet am Samstag, 9. März 2019, 22.00 Uhr, die Schattenseiten dieses Geschäfts mit der Pornografie.

Eine dieser Schattenseiten: Pornos sind so gefährlich wie Drogen – es gibt immer mehr süchtige Konsumenten, die ein falsches Bild von Sexualität bekommen. Einige von ihnen fügen Frauen später Gewalt zu, wie im Porno – sie kennen es ja nicht anders. Rocco aus Leipzig gehört zur sogenannten Generation Porno und sagt: „Pornos zerstören dein Leben.“ Der 21-Jährige war fünf Jahre lang pornosüchtig.

Eine Erziehungswissenschaftlerin der Universität Marburg hat dazu fast 3000 Schüler befragt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Sexuelle Gewalt ist Alltag für Jugendliche. Der häufige Konsum von Pornografie erhöht die Wahrscheinlichkeit für sexuelle Übergriffe.

Eine weitere Studie zeigt: Jugendliche und Kinder werden immer früher mit Pornos konfrontiert – häufig ungewollt. Es kann sie ein Leben lang schädigen. Aber sind die Schattenseiten Grund genug, eine ganze Branche zu verteufeln oder an Verbote zu denken? „Nein“ sagen die, die Pornografie als legitimen Teil einer liberalen Gesellschaft sehen. „Ja“ sagen nicht wenige Kritiker und schlagen Alarm: Eine ganze Generation, eine ganze Gesellschaft würde darunter leiden, wenn nichts dagegen unternommen werde – Pornografie sei der Einstieg in die Prostitution und umgekehrt.

 

 

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close