EIN MANN RÄUMT AUF

LUKE CAGE – EIN MANN RÄUMT AUFluke-cage-ein-mann-raeumt-auf

(Panini Comics)

Diese für sich stehende Miniserie des kugelsicheren Superhelden aus Harlem erschien ursprünglich 2002 unter dem Marvel MAX-Label, das für die expliziteren, härteren Storys verantwortlich ist. Geschrieben von Brian Azzarello (u.a. 100 Bullets) und gezeichnet von Richard Corben (u.a. Batman), geht es in der Geschichte dementsprechend hart zur Sache. Die 13-jährige Hope wird unschuldiges Opfer eines Bandenkrieges und ihre Mutter bittet Cage um Hilfe bei der Suche nach dem Täter. Obwohl die Bezahlung eigentlich zu gering ist, sieht sich Cage die Sache zumindest einmal an. Schnell wird ihm dabei klar, dass es hier um wesentlich mehr als nur einen Bandenkonflikt geht.

Die Geschichte hat gute Ansätze, gerät am Ende allerdings etwas wirr. Die Figuren sind Corben-typisch proportioniert – ein Stil den man mögen muss, der mit seiner Derbheit jedoch gut zur Handlung passt. Das Cover der Neuauflage führt etwas in die Irre, denn es entspricht absolut nicht der Optik des restlichen Comics, sondern lehnt sich an den Cage der neuen Netflix-Serie an, deren Beginn der Grund für Panini war, diesen Comic neu aufzulegen. Nur für absolute Cage-Fans.

 

 

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