EIN BESONDERER ABEND

AM 14. JULI IM ADMIRALSPALAST
Eine Sensation wie die folgende gibt es in der Welt der Livekonzerte so gut wie nie anzukündigen: Der große Burt Bacharach, der „King of Easy“ und zeitlose Grandseigneur orchestraler Popmusik, die ebenso leichtfüßig wie gehaltvoll ist, wird am 14. Juli und damit zwei Monate nach seinem 90. Geburtstag sein erstes Deutschland-Konzert aller Zeiten spielen! Zusammen mit seiner brillanten Band streift er dabei durch eine sich über sechs Jahrzehnte spannende, erfolgreiche Karriere als einer der profiliertesten Komponisten und Pianisten. Neben den zahllosen Hits aus seinem mehrere Hundert Kompositionen umfassenden Katalog – allein 48 seiner Songs stiegen in die Top Ten der US-Charts, neun davon bis an die Spitze – wird man an diesem Abend auch spannende Überraschungen und Neuinterpretationen erleben können.
Burt Bacharach, geboren 1928 in Kansas City/Missouri und aufgewachsen in New York, hat mehrere Generationen von Musikern nachhaltig beeinflusst. Ob als Komponist von Filmmusik, als der Gottvater des so genannten „Easy Listening“, als Arrangeur und Produzent von Broadway Musicals oder schlicht als der Mann hinter dem Piano, der zusammen mit seinem Stamm-Texter Hal David Song-Ikonen in Reihe erdachte, zählt Burt Bacharach zu den bedeutendsten Musikern es 20. Jahrhunderts. Klassiker wie „Any Day Now”, „Anyone Who Had A Heart”, „Do You Know The Way To San Jose”, „I Say A Little Prayer”, „I’ll Never Fall In Love Again”, „Magic Moments”, „The Look of Love“, „Raindrops Keep Fallin’ on My Head”, „That’s What Friends Are For”, „Walk On By” oder „Wishin‘ And Hopin’” – um nur einige wenige zu nennen – zählen ebenso zu seinem Repertoire wie die Filmmusiken zu „What’s New Pussycat?“, „Casino Royal“, „Butch Cassidy and Sundance Kid“, „Lost Horizon“ oder „Alfie“. Für all diese klingenden Legenden wurde Burt Bacharach bis heute unter anderem mit drei Oscars und acht Grammys ausgezeichnet, darunter auch ein „Lifetime Achievement Grammy“ im Jahr 2008. Obendrein verlieh man ihm bereits 2001 den inoffiziellen Nobel-Preis für Musik, den „Polar Music Prize“.
Seine Karriere begann der studierte Musiker und Pianist an der Seite von niemand Geringerer als der deutschen Leinwand-Ikone Marlene Dietrich, für deren Tournee-Orchester er zwischen Mitte der 50er-Jahre und bis 1961 als Pianist, Arrangeur und später auch Bandleader tätig war. Mit dem Ende dieser Tätigkeit begann seine eigentliche Karriere als Komponist. Gemeinsam mit seinem Texter Hal David entdeckte er die Sängerin Dionne Warwick, die drei verband eine langjährige künstlerische Partnerschaft. In dieser Zeit entdeckten auch immer mehr bereits erfolgreiche Stars seine Kompositionen und interpretierten sie auf ihre Weise – darunter The Beatles, Elvis Presley, Perry Como, Gene Pitney, Barbra Streisand, Aretha Franklin, Frank Sinatra, Natalie Cole, Neil Diamond, Stevie Wonder, Elton John und zahllose andere.

Mit einem anderen Elvis, dem New-Wave-Entrepreneur Elvis Costello, verbindet Bacharach ebenfalls eine langjährige Partnerschaft, die sich insbesondere 1998 in dem Album „Painted From Memory“ niederschlug, für welches die beiden einen Grammy verliehen bekamen. Die beiden arbeiteten erneut zusammen – ergänzt um den Musiker Rufus Wainwright – an dem 2005 veröffentlichten Album „At This Time“, das in einem Punkt besondere Beachtung verdient: Denn Bacharach, der Zeit seines Lebens die Musik in den Vordergrund stellte und sie mit meist von Hal David verfassten Texten über Liebe und Verlust garnierte, schrieb auf dieser Platte mit seinen Kollaborateuren kämpferische politische Lyrics über den Zustand der USA und den sozialen Missständen auf der ganzen Welt. Es war ein Album, das weltweit große Beachtung fand – schon weil sich der „König des Easy Listenings“ hier einmal von einer ungewohnt politischen Seite zeigte. Seine bislang letzte Kollaboration war das 2011 veröffentlichte Album „When Ronan Met Burt“, auf dem er mit dem ehemaligen Boyzone-Mitglied Ronan Keating einige seiner großen Klassiker neu intonierte.
Diese neuen Interpretationen seiner größten Klassiker sind auch seit jeher Bestandteil seiner aufregenden Livekonzerte. Umso erstaunlicher, dass Bacharach erst 2008, nach rund einem halben Jahrhundert in der Branche, mit „Live at the Sydney Opera House“ seine erste Liveplatte veröffentlichte. Auch jene geriet natürlich zum weltweiten Erfolg, spiegelt sie doch auf brillante Weise wider, welch orchestrale Magie zwischen Jazz, Pop und großen Pianosongs sich auf seinen Konzerten entfaltet. Entsprechend aufgeregt darf man sein über die Nachricht, dass Burt Bacharach nun tatsächlich endlich auch einmal live nach Deutschland kommt.

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