A NEW BORN JAZZ SINGER

CHRISSIE HYNDE

Valve bone woe

(BMG)

Chrissie Hynde selbst beschreibt ihr Tun als „das Aufspringen auf einen Zug“, wenn sie Songs innovativer Musiker der Jazz-Ära covert und sich keine Gedanken über die Qualität machen muss, denn die birgt jeder einzelne Name der Komponisten wie: John Coltrane, Frank Sinatra, Ray Wilson oder Charlie Mingus. Doch sehen wir mal von den großartigen Musikern ab und fragen uns: was macht dieses Album wirklich aus? Es sind nicht die schwebenden Geister der Vergangenheit, sondern es ist die moderne und selbstbewusste Art und Weise wie Chrissie Hynde mit dem Material und den Vorlagen umgeht. Auch wenn sie erkennbar dem original treu bleibt, so erlaubt sie sich Dub-Parts einzubinden, in einer so sicheren und dennoch experimentellen Art, die man sonst nur von Lee Scratch Perry oder Jah Wobble kennt. Das reißt mit und zelebriert dennoch Klassiker in einer würdigen und respektvollen Weise. Die französische Version von Sinatras „My way“ ist dann zum Abschluss nochmal eine Liga für sich. Als großer Vorteil ist dabei dann auch Chrissie`s Stimme, die fein herb in das Jazz-Muster fließt. Mehr davon!

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