SIEBEN ALBEN SIEBEN MONATE

Einer der erfolgreichsten Musiker seiner Zeit, der innovative Komponist und Pianist Ludovico Einaudi, gibt die Unterzeichnung eines neuen weltweiten Vertrags mit Decca Records bekannt. Nach fast 15 Jahren und sechs gemeinsamen Alben erneuert Decca, das bekannteste Klassiklabel der Welt, die Zusammenarbeit mit Einaudi und wird seiner Musik nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit ein Zuhause bieten. Zeitgleich kündigt Einaudi das ehrgeizigste Projekt seiner 30-jährigen Karriere an; es ist beispiellos in der Klassik.

Weltberühmt und unverwechselbar ist Einaudis Stil. Immer wieder steht seine ergreifend schöne, atmosphärische Musik an der Spitze der internationalen Klassikcharts. Mit mehr als einer Million Streams pro Tag konnte der Pianist bislang die sagenhafte Zahl von zwei Milliarden Streams insgesamt verzeichnen, er ist damit der meistgestreamte klassische Musiker aller Zeiten. Einaudis jüngstes Album, Elements (2015 erschienen) machte ihn zum ersten klassischen Komponisten seit über 20 Jahren, der die Top 15 der offiziellen britischen Albumcharts erreichte.

Dickon Stainer, Präsident und Geschäftsführer im Bereich Global Classics & Jazz, Universal, erklärt: »Ludovico Einaudi ist ein Künstler mit einzigartiger Wirkung, und zwar international. Seit Langem zieht seine Musik ein engagiertes und dynamisches Publikum an. Es ist uns eine Freude und eine Ehre, unsere Zusammenarbeit mit ihm auf die ganze Welt auszudehnen.«

Rebecca Allen, Präsidentin von Decca Records, ergänzt: »Ludovico Einaudi ist zweifellos einer der innovativsten und inspirierendsten Künstler, mit dem unser Label zusammenarbeitet. Seine Musik verbindet Hörer auf der ganzen Welt. Wir sind wirklich glücklich, dass unsere Partnerschaft nun noch vertieft wird und dass wir die einzigartige Vision dieses brillanten Künstlers auch in Zukunft unterstützen können.«

2019 sieht die Veröffentlichung von Seven Days Walking vor: Sieben Alben erscheinen in sieben aufeinanderfolgenden Monaten. Das erste, Seven Days Walking: Day One, das Klavier und Streicher in Einaudis unverwechselbarem Stil verwebt, ist Einaudis 14. Studioalbum. Es kommt am 15. März bei Decca heraus. Seven Days Walking: Day Two folgt einen Monat später. Im monatlichen Rhythmus erscheint digital ein weiterer Tag, bis Day Seven im Herbst in einem Boxset mit allen Werken veröffentlicht wird.

Die erste Single aus Day One, »Cold Wind«, kommt heute heraus.

Momente in der winterlichen Bergwelt inspirierten Einaudi zu diesem Projekt. Er sagt: »Im Januar vor einem Jahr habe ich oft lange Wanderungen durch die Berge gemacht und bin dabei mehr oder weniger immer denselben Wegen gefolgt. Es gab viel Schnee, und meine Gedanken hatten freien Lauf im Schneegestöber, wo alle Formen, die die Kälte entblößt hatte, ohne Kontur und Farbe waren. Dieses Gefühl nackter Existenz war vielleicht der Ursprung dieses Albums.«

Im Mittelpunkt des ersten Albums stehen mehrere Hauptthemen. In unterschiedlicher Gestalt kehren sie in den kommenden Alben wieder – sieben Variationen folgen demselben imaginären Weg. Oder demselben Weg wird zu sieben verschiedenen Zeitpunkten nachgegangen.

Der Komponist erklärt: »Am Ende beschloss ich, alle Wege in einer Art musikalischem Labyrinth zu verbinden, fast als wollte ich in die Windungen und Wendungen des kreativen Prozesses hineingehen, um zu begreifen, wie ein musikalischer Gedanke sich in verschiedene Richtungen entwickeln kann und sich beim Hören erneut wandelt.«

Seven Days Walking wurde zwischen September und Oktober 2018 auf Schloss Elmau in Deutschland und in den Air Studios in London aufgenommen. Interpreten sind Federico Mecozzi (Geige und Bratsche), Redi Hasa (Cello) und Ludovico Einaudi selbst (Klavier).

SEVEN DAYS WALKING: DAY ONE erscheint am 15. März bei DECCA RECORDS

ÜBER LUDOVICO EINAUDI

Die Musik von Ludovico Einaudi wurde nicht zuletzt durch ihre Verwendung in Filmen und in der Werbung weltweit bekannt. Einaudi ist damit so allgegenwärtig wir kein anderer zeitgenössischer Komponist. Er hat für viele Filme Musik komponiert, so für Shane Meadows’ This Is England und die späteren Fernsehepisoden This Is England ’86 (wofür er eine BAFTA-Nominierung erhielt), This Is England ’88 und This Is England ’90. Seine Musik ist außerdem in verschiedenen Spielfilmen und Trailern zu hören, wie der Mockumentary von Joaquin Phoenix I’m Still Here, der französischen Oscar nominierten Filmkomödie Untouchables (Ziemlich beste Freunde) und Xavier Dolans Filmdrama Mommy, das mehrfach preisgekrönt wurde. Zu Einaudis Fans zählen u.a. Nicki Minaj (die zu seiner Musik die Bühne betritt), Iggy Pop, Tom Hiddleston und Ellie Goulding. Einaudi wurde von dem BBC-Radio-1-DJ Greg James präsentiert, seine Musik von Professor Green gesampelt und von Mogwai und Starkey remixed. 2016 spielte der Pianist auf einer schwimmenden Bühne in der Mitte des Nordpolarmeers – gebaut von Greenpeace –, um die globale Erwärmung stärker ins Bewusstsein zu rufen.

Daily Telegraph bezeichnete Einaudi als »Pianist mit Rockgott-Tendenzen«. Ausverkauft waren seine Vorstellungen in den prestigeträchtigsten Konzertsälen der Welt wie Roundhouse, Royal Albert Hall, Hammersmith Apollo und Barbican Centre in London, Lincoln Center in New York, Waldbühne in Berlin, Concertgebouw in Amsterdam und Opernhaus Sydney.

Er hat 13 Studioalben veröffentlicht: Time Out (1988), Stanze (1992), Salgari (1995), Le Onde (1996), Eden Roc (1999), I Giorni (2001), Una Mattina (2004), Diario Mali [mit Ballaké Sissoko] (2005), Divenire (2006), Cloudland [Veröffentlichung der Whitetree-Gruppe] (2009), Nightbook (2009) und In A Time Lapse (2013), Elements (2015); darüber hinaus drei Live-Alben, die in der Mailänder Scala (2003), in Berlin (2008) und in der Royal Albert Hall (2010) aufgenommen wurden.

Einaudi wurde in Turin geboren und studierte am Mailänder Konservatorium klassische Komposition und Klavier. Er war Schüler von Luciano Berio, einem der wichtigsten Avantgarde-Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nach einigen frühen prestigeträchtigen Aufträgen in der Klassikwelt hat sich Einaudi von deren seiner Ansicht nach im Wesentlichen konservativen Musikauffassung abgewandt, um seinen eigenen Impulsen zu folgen und beispielsweise auch afrikanische Musik, Folk und Rock in seine Werke einzubeziehen.

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