EXKLUSIV VERTRAG BEI DEUTSCHE GRAMMOPHON

Deutsche Grammophon gibt den Abschluss eines Exklusivvertrags mit der Komponistin, Cellistin und Sängerin Hildur Guðnadóttir bekannt. »Bedeutung und Tiefe« machen das Werk der 37-jährigen isländischen Künstlerin aus, schrieb die New York Times. Ihr Soundtrack für das preisgekrönte HBO-Drama Chernobyl, der im Mai dieses Jahres von DG veröffentlicht wurde, erhielt weithin den Beifall der Kritik und wurde im vergangenen Monat in Los Angeles mit einem Emmy ausgezeichnet in der Kategorie »Beste musikalische Komposition für eine Miniserie, einen Fernsehfilm oder ein Special«. In dieser Woche nun ist Todd Phillips’ Joker – Gewinner des Goldenen Löwen bei den diesjährigen Filmfestspielen in Venedig – in den Kinos angelaufen. Die Musik zum Film schrieb Hildur Guðnadóttir.

 

Die in Berlin ansässige Künstlerin veröffentlichte ihre Arbeit bereits beim Gelblabel in Zusammenarbeit mit Jóhann Jóhannsson und auch mit Víkingur Ólafsson für das Album Bach Reworks.

 

»Deutsche Grammophon steht für echten Ideenreichtum«, sagt Hildur Guðnadóttir. »Das Label bietet Raum für neuen Klang und genreübergreifende künstlerische Kooperationen. So viele einstige Schranken, die die Musik kategorisierten und Komponisten und Interpreten daran hinderten, zwischen den Bereichen zu wechseln, wurden ersetzt durch Offenheit. Und so entstehen Werke, in denen Gefühle zum Ausdruck kommen, die uns alle verbinden.«

 

»Kreativität, Intellekt und Vorstellungskraft zeichnen Hildur Guðnadóttir aus«, sagt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Sie überschreitet Grenzen als Komponistin, Cellistin und Sängerin. Wer ihren Soundtrack zu Chernobyl kennt oder auch frühere Werke gehört hat, der weiß, wie innovativ ihre Musik ist. Wir sind begeistert, dass Hildur zum Gelblabel kommt.«

 

Christian Badzura, Senior Director New Repertoire bei Deutsche Grammophon, erklärt. »Hildurs musikalische Sprache ist zugleich persönlich und doch universell. Sie erschafft durch Klang unvergessliche Bilder und Stimmungen, die uns tief berühren.«

 

Hildur Guðnadóttir wurde 1982 in Reykjavík geboren. Sie begann als Kind Cello zu spielen, setzte ihr Studium an der Musikakademie ihrer Heimatstadt fort und studierte dann Komposition und Neue Medien an der Kunstakademie Islands und der Universität der Künste Berlin. Auf ihr erstes Soloalbum, Mount A (2006), folgten drei weitere erfolgreiche Veröffentlichungen: Without Sinking (2009), Leyfðu Ljósinu (2012) und Saman (2014).

 

Zu ihrem Werkkatalog gehören auch Auftragsarbeiten für das Isländische Symphonieorchester, das Isländische Nationaltheater, Tate Modern, das British Film Institute, die Königlich Schwedische Nationaloper und das Städtische Theater Göteborg. Sie war zudem Partnerin bei Auftritten und Aufnahmen mit Künstlern wie Skúli Sverrisson, Jóhann Jóhannsson, múm, Sunn O))), Pan Sonic, Hauschka, Wildbirds & Peacedrums, Ryuichi Sakamoto, David Sylvian, The Knife, Fever Ray und Throbbing Gristle.

 

Guðnadóttir wurde nominiert für den Nordic Council Music Prize 2014 als Komponistin des Jahres und für einen Discovery of the Year Award bei den World Soundtrack Awards 2018. Zu ihrer rasch wachsenden Sammlung von angesehenen Preisen und Auszeichnungen gehören der Asia Pacific Screen Award für den besten Soundtrack (zusammen mit Jóhann Jóhannsson für Maria Magdalena) und der Preis für den besten Soundtrack bei den Internationalen Filmfestspielen in Peking 2018 für Journey’s End. Sie ist nominiert als Best Television Composer of the Year bei den World Soundtrack Awards 2019, die noch in diesem Monat in Belgien stattfinden.

 

Weitere Informationen zum „Chernobyl“ Soundtrack:
https://DG.lnk.to/Chernobyl
https://DG.lnk.to/Chernobyl-LP

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