LEICHTIGKEIT DES SEINS

ICH UND KAMINSKI (Xedition/Warner Home) ist ein Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Daniel Brühl spielt die Rolle von Sebstian Zöllner, die ihm fast auf den Leib geschrieben wurde. Als erfolgloser Kunstjournalist sucht er nach dem schnellen Geld, denn davon hat er fast gar nichts – hab ich gesagt „fast“? Er plant ein Enthüllungsbuch über den Maler Manuel Kaminski (gespielt von Jesper Christinsen), der als „blinder Maler“ berühmt wurde. Dieser lebt zurückgezogen und von Vertrauten abgeschirmt hoch in den Alpen. Es ist noch relativ leicht in dessen haus einzudringen und ihn zu überzeugen, mit ihm die reise zu seiner Jugendliebe, die er tot glaubt, zu unternehmen.

Was sich auf diesem Weg an Machtspielen ergeben ist ausgesprochen unterhaltsam und sucht seines Gleichen. Ob Kaminski nun blind ist oder nicht, Fakt ist jedoch, dass Zöllner dem nicht mal ansatzweise gewachsen ist. Einfach voller Humor, Satire und einer Leichtigkeit, die man im deutschen Film so oft vermisst.

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