DA BLEIBT DAS GELD DER MIETERHÖHUNGEN

Junge Führungskräfte können in der Immobilienbranche schon früh relativ viel Geld verdienen. So liegt das Gehalt der unteren Führungsebene bei durchschnittlich 103.300 Euro. Das ist das Ergebnis der aktuellen Gehaltsstudie der Personal- und Managementberatung Kienbaum und des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.

Der gemeinsame Real Estate Compensation Benchmark von Kienbaum und ZIA liefert damit eine fundierte Standortbestimmung der derzeitigen Vergütungssituation im Marktvergleich. Hierzu sagt Prof. Dr. Wolfgang Schäfers, Vorsitzender des ZIA-Ausschuss Human Resources und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des ZIA: „Der Vergütungsvergleich bietet einen umfassenden Überblick über die Gehaltshöhe von etwa 90 Führungs- und Fachfunktionen in der Immobilienbranche. Uns als ZIA freut die starke Beteiligung wichtiger Unternehmen der Branche. Es zeigt sich, dass auch die unteren Leitungsebenen, die sich gerade an Berufseinsteiger richtet, bereits eine attraktive Vergütung bietet.“

Nicht alle Spezialisten können mit Topgehalt rechnen

Allerdings ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen dem Leitungsbereich und den Spezialisten innerhalb der Branche. Während die Leiter des Asset Management durchschnittlich 127.400 Euro und Leiter im Bereich Finanzen & Rechnungswesen 131.400 Euro verdienen, liegen Projektentwickler, Projektmanager und Projektleiter mit 64.800 € und Bauleiter mit 67.100 € bei der Hälfte dieser Gehälter.

Die meisten Firmen setzen auf Zusatzleistungen neben dem Einkommen

Insgesamt ist auch die Immobilienbranche auf intensiver Suche nach qualifiziertem Personal. Daher setzt man auch zusätzliche Leistungen neben der Vergütung. So gibt es Firmenwagenregelungen auf Leiterebene für  88 Prozent der Mitarbeiter, auf Spezialistenebene für 56 Prozent.  Auch bei Altersvorsorgeregelungen gibt es Zusatzleistungen für Leiter (bei 82 Prozent) und Spezialisten (bei 71 Prozent)im Rahmen ihrer  Arbeitsverträge. „Der Immobiliensektor steht mit anderen Branchen in einem harten Wettbewerb um die besten Köpfe – das haben die Unternehmen verstanden und setzen neben variabler Vergütung verstärkt auf attraktive Rahmenbedingungen. Die an der Studie beteiligten Unternehmen haben sich zudem mit vielfach vorhandenen Regelungen zur flexiblen Arbeitszeit bereits auf geänderte Ansprüche und Bedürfnisse von Familien eingestellt“, so Schäfers.

Für den „Real Estate Compensation Benchmark 2019“ von Kienbaum und ZIA haben rund 20 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft 8.207 Datensätze für 88 abgefragte Positionen beigesteuert: Führungskräfte, Spezialisten und Sachbearbeiter. Die Gehaltsdaten wurden allesamt auf Individualebene erhoben. Es handelt sich also nicht um Durchschnittswerte, sondern um aktuelle Ist-Gehälter.

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