WAS SOLL MAN MACHEN

EINE FRAU MIT BERAUSCHENDEN TALENTEN

(Goodmovies)

Als Polizeidolmetscherin hat es die französisch-arabischstämmige Patience Portefeux (Isabelle Huppert) nicht leicht. Nicht nur das die selbständige Frau sich um ihre beiden Töchter und um ihre Demente Mutter finanziell kümmern muss, versucht sie auch den Avancen ihres Dezernatsleiters Philippe (Hippolyte Girardot) erwehren, der sie, liebevoll vergöttert. Als sie durch Zufall einen Mittschnitt eines fehlgeschlagen Drogendeals mitbekommt, bei dem Massenweise Kokain versteckt wurde, ergreift sie die Chance und bemächtigt sich der versteckten Drogen und versucht, diese auf eigenes Risiko zu verkaufen um ihre prekäre finanzielle Situation auf zu bessern. Mit „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ hat der französische Regisseur und Drehbuchautor Jean-Paul Salomé („Rache ist weiblich“,1994) nicht nur die „Grand-Dame“ des französischen Films Isabelle Huppert (Zwei ungleiche Schwestern“,2004;“ 8 Frauen“,2000) grandios in Szene gesetzt, sondern auch eine frech-fröhliche (Drogen-)Komödie á la „Grasgeflüster“ (2000) oder „Paulette“ (2012) auf die Leinwand „gezaubert“. Vor allem wie sich die zierliche und eigenständige Hauptfigur, Patience Portefeux, zwischen den bullig-knallharten auftretenden Cops, die von ihren Arabischkenntnissen abhängig sind und den beiden Drogendealern „Scotch und Chocapic“ behauptet und diese für sich einspannt, ist allein schon sehenswert. Auch die Rolle des nach ihr schmachtenden Philippe, gespielt von Hippolyte Girardot, ist wirklich herzergreifend.

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