NEUER HORROR IN DER MACHE

OHNE FLEIß KEIN PREIS

 

Gerade hat DAVID BRÜCKNER seinen neuen Film „Rapunzels Fluch“ im Kino und Home Entertainment vorgestellt, da steckt er schon wieder mitten in einer neuen Produktion. Nebenbei hat er noch den INNOCENT AWARD für den besten Indiefilm 2020 abgestaubt. Dennoch hat er sich Zeit genommen mit uns die neusten Entwicklungen zu besprechen.

 

TO GO: Herzlichen Glückwunsch. Du hast den Innocent Award für den besten Indiefilm “Rapunzels Fluch” gewonnen. Hat Dich das überrascht?
Ich habe mich mega gefreut! Was für eine Ehre und ein würdiger Abschluss für diesen Film.

TO GO: Hast Du das dem Cast auch schon mitgeteilt?
Die wussten es dann auch erst an dem Tag der Gewinnerveröffentlichung. Für die sollte das ja auch eine Überraschung werden.

TO GO: Motiviert ein solcher Preis, den ja ausschließlich Leser gewählt haben, zum Weitermachen?
Das ist natürlich eine tolle Sache dass Zuschauer und Leser für diesen Film abgestimmt haben. Das bestätigt auch meine Idee einen Film für das Zielpublikum umzusetzen.

TO GO: Wo steht Dein Award?
Er steht an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Dort kann ich ihn immer sehen wenn ich Filme schaue.

TO GO: Wie wir gehört haben, bist Du ja schon wieder fleißig seit Januar.
Sogar seit November! Da haben wir zwei Wochen lang einen neuen Film gedreht. Das waren echt coole Dreharbeiten.

TO GO: Dein neuster Film heißt “Der Wolf”. Bitte erzähle unseren Lesern etwas zur Story.
Seit dem Unfalltod ihres Vaters leidet Schauspielstudentin Emma an einer buchstäblichen Bühnenangst. Am Vorabend zu Halloween tritt sie ihre letzte Schicht als Servicekraft im Theater an, nicht ahnend, dass ein irrer Mörder es auf sie und ihre Freunde abgesehen hat. In der Gestalt des Wolfs aus Grimms düsteren Märchen beginnt er ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel mit Emma und ihren Freunden. Eingeschlossen und ohne Aussicht auf Hilfe kämpfen die sieben Angestellten verzweifelt darum, nicht so zu enden, wie die sieben Geißlein.

TO GO: Bei unserem letzten Interview hast Du das Projekt als „Splatterfilm“ angekündigt. Wird es ein Splatter oder hast Du mehr die FSK 16 im Auge?
Es wird eher ein Slasherfilm der aber definitiv nicht mit Blut geizt! Alles schön handgemacht vom Splatterprofi Philip Rathgeber.

TO GO: Die FSK schwebt ja immer über den Horrorfilmen. Ist das zu Beginn der Dreharbeiten ein Grundsatzproblem für Dich?
Ich peile immer die FSK 16 an um ein größeres Publikum zu erreichen. Dann inszeniere ich die Szene und ergebe mich dem Kunstblut. Ich liebe es wenn Splattereffekte filmisch übertreiben.

TO GO: Der Vorgängerfilm „Rapunzels Fluch“ hat ja eine dicke 18 bekommen. Hätte man da im Vorfeld nicht gleich mehr Blut einplanen können?
Da auch wieder das Problem, ich habe die FSK 16 angepeilt und wurde überraschend auf FSK 18 geprüft. Beim „Wolf“ habe ich dann gleich extremere Effekte eingeplant die alle durchweg gelungen sind.

TO GO: Wie viel Liter Blut sind bei „Der Wolf“ eingeplant?

Die genaue Literanzahl kenne ich nicht, aber es waren einige Eimer und Druckluft involviert.

TO GO: Wie bist Du bei „Der Wolf“ an die Planung gegangen?
Eigentlich wie immer da wir mit überschaubarem Budget planen müssen. Welche Locations bekomme ich günstig ran und wie kriegt man das große Team am günstigsten versorgt. So fiel die Wahl wieder auf meine Heimatstadt Glauchau und das Alte Stadttheater. Dort haben die Berliner dann zwei Wochen die sächsische Kleinstadt im blutigen Griff gehabt.

TO GO: Stammt das Drehbuch von Dir?
Das Drehbuch entstammt storytechnisch wieder von Mario von Czapiewski und inhaltlich von Dominik Starck den man als Schauspieler vom Film „Atomic Eden“ kennt.

TO GO: Kannst Du uns ein paar Locations verraten wo Du drehst?
Das Stadttheater Glauchau war unser HauptDrehort. Wir gehen aber auch wieder in die unterirdischen Gänge aus „Rapunzels Fluch“.

TO GO: Wie bist Du auf Kiana Klysch für die Hauptrolle gekommen?
Ich habe lange gesucht und bin dann durch eine Bewerbung auf sie gestoßen. Ich war sofort fasziniert von ihrer ruhigen Art. Es war etwas Geheimnisvolles an ihr.

TO GO: Was macht Kaiana aus?
Es stellte sich schnell raus dass Kiana ein absoluter Filmprofi ist und mich sowie das gesamte Team mit Insiderwissen zu wirklich JEDEM Horrorfilm faszinieren konnte. Sie wurde auch immer offener und frecher. Ich glaube wir haben sie am Set mit Blut und Terror versaut. Jetzt will sie schon direkt den nächsten Horrorfilm drehen!

TO GO: Davis Schulz ist mit dabei, der ja schon in “Heilstätten” glänzte. Welche Rolle hat er übernommen?
Davis spielt den sympathischen Kiffer Dex. Es gehen wieder einige Gags auf seine Kappe. Ich bin froh ihn als Freund zu haben, der mich mit tollen Performances vor der Kamera überrascht und unterstützt.

TO GO: Du wirst auch als Cast geführt. Hast Du eine kleine Nebenrolle?
Natürlich habe ich auch wieder einen kleinen Auftritt. Der war deutlich größer im Drehbuch. Ich habe ihn aber viel kleiner gemacht,da es mir wichtig war vor Ort 100% konzentriert zu sein. Meine Rolle bei „Rapunzels Fluch“ war schon eine Doppelbelastung und trotz dem Spaß am Schauspiel für mich sehr anstrengend.

TO GO: Hitchcock hat das ja auch immer gerne gemacht und sich einmal durch das Bild laufen lassen. Ist das eine ähnliche Motivation, sozusagen der „Fingerabdruck von David“?
Genau, oder wie Peter Jackson. Dadurch dass ich aus dem Selfmadefilm komme, wo man alles selber gemacht hat und am Ende sogar vor der Kamera stand, hatte ich immer Spaß Rollen zu spielen. Wenn es klappt probiere ich das natürlich beizubehalten. Cool wäre es mal nur als Schauspieler auftreten zu können. Ich würde mich aber selbst nie als Schauspieler bezeichnen, da gehört mehr dazu als ne lustige Cameorolle zu spielen.

TO GO: Gibt es technische Schwierigkeiten, wo Du Dir noch nicht über die Umsetzung im Klaren bist?
Soweit ist alles klar, ich hatte einige Probleme im Schnitt was technischer Natur war. Eine erste rohe Version ist sogar schon fertig und kam sehr gut an!

TO GO: Planst Du schon einen Premierentermin oder wartest Du erst einmal den Coronaverlauf ab?
Was richtig toll wäre ist eine Premiere zur Zeit der Sommerausgabe der Berlinale. Sozusagen will ich den Großen zeigen was man mit einem Bruchteil des Budgets erreichen kann. Ein kleines rebellisches Fuck You an die aufwändige Filmförderungsgeschichte.

TO GO: Sollte es noch eine Weile dauern, bis Menschen wieder Kinos besuchen können, würdest Du dann direkt mit einem weiteren Projekt starten?
Ich habe nix dagegen sofort wieder ein neues Projekt zu starten, wenn die Grundidee und das Budget stimmen. Am wichtigsten ist mir aber dass das Team Spaß bei der Umsetzung hat.

TO GO: Was gab es heute zu Mittag?
Ich war am leeren Alexander Platz spazieren und habe mir einen Cappuccino und einen Donut gegönnt. Danach wurde der aber daheim an den Hanteln abtrainiert.

TO GO: Wo können Deine Fans die weitere Entwicklung des Films mit verfolgen?
Momentan mache ich noch gar nicht viel auf Social Media. Ich will mit der Veröffentlichung überraschen! Jedes Jahr ein neuer Film, das kriegen nicht mal die Großen auf die Reihe.

TO GO: Möchtest Du noch etwas los werden?
Danke hier nochmal für die vielen positiven Stimmen und die coolen Kritiken die zu „Rapunzels Fluch“ an mich getragen wurden. Und vielen Dank für diesen Award. Er wird ewig einen Platz in meinem Herzen haben.

TO GO: Vielen Dank
Ich hoffe ihr seht recht bald wieder was von mir.

 

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