VERDAMMT LECKER

ALLES WIRD GUT, SO LANGE DU WILD ISST

Na gut wir haben uns hier eines alten Schlachtrufes bedient, den die Jugendlichen in „Die wilden Kerle“ immer gerufen haben und haben diesen mal eben leicht verändert. Aber so wie er jetzt ist, so passt er.

In unserer Redaktion lieben alle Fleisch – bis zum Exzess und daran wird sich auch nichts ändern. So lassen wir uns ein gutes Steak, Fleisch aus der Region oder fernen Ländern, auch gerne was kosten, aber dabei steht fest, der Blick kann ruhig im Bundesgebiet bleiben, denn hier wildert WILDLING. 2017 gegründet hat dieses junge Unternehmen gerade drei Wildprodukte auf den Markt gebracht, die zum Einen günstig sind für Wild und zum Anderen …. Mmmmh – aber lest selber.

Die drei Wildling Feinschmeckergerichte „Wilde Bolognese“, „Wilde Currywurst“ und „Pulled Wildboar“ aus heimischem Wildfleisch werden ohne Zusatz von künstlichen Inhalts- und Konservierungsstoffen schonend zubereitet. Feinschmecker können die Wildgerichte im Online-Shop von Wildling unter wildlingfood.de zum Preis ab 9,00 Euro pro Glas/380 g bestellen.

Das Tasting war hart umkämpft bei uns in der Food-Redaktion, aber wir haben alles etwas abbekommen und uns danach geschlagen, wer die Reste aus dem Teller lecken darf.

Den Anfang machte die „Wilde Currywurst“ und das bei uns Berlinern. Immerhin würden wir für Currywurst töten, wenn es die Richtige ist. Eine Currywurst muss Biss haben und scharf gewürzt werden, was wir bei dieser Wurst nicht gemacht haben. Warum? Der Duft, bei Öffnen des Glases, war schon so perfekt, dass Curry und Chilli hier keinen Platz mehr finden würden. Und genau so war es, einfach warm machen, einatmen und die Wurst beschert einem schon den vollen, aber ganz anderen Geschmack. Fest im Biss und perfekt gewürzt, ein Genuss für Auge und Geschmacksknospen. Natürlich kann man Chilli zum Würzen nehmen, aber selbst unser Leonard, der auf alles Chilli kippt, war ohne weitere Gewürze hin und weg. Dazu natürlich ein Bier und dit Ding bekommt das Prädikat „Knorke“.

Die „Wilde Bolognese“ aus mildem Hack aus Wildschwein, Reh und Hirsch ist ideal zu Spaghetti, aber auch gut kombinierbar zu Spirellis, Fusilis und auch Lasagne. Das Produkt ist so gut geschmacklich abgestimmt, dass es weder Salz und Pfeffer, Sahne noch Parmesan braucht. Auch ein Kompliment an die Zubereitung der Pasta Sauce, sie ist ein Traum. Ein Chardonnay passt hier genauso dazu, wie ein leichter Rose.

Den Abschluss bildete das „Pulled Wildboar“, langsam gegartes Fleisch von der Wildsau, mit Chili, Tomate, Whiskey und Limette gewürzt. Das haut wirklich jeden Fleischfan weg. Vergesst alles an Wildgulasch, vergesst den perfekten Wildschweinbraten, was hier aus dem Glas kommt ist nicht zu toppen. Dazu passt einfach alles, von der Kartoffel über Nudeln bis hin zum Kloß, aber wer braucht bei einer so edlen Symbiose eine Beilage? Extrem zartes Wildfleisch perfekt auch für Burger oder als Toastvariante, einfach saulecker. Dazu passt die Weinfraktion mit trockenem Chardonnay genauso gut wie ein kühles Bierchen – Ihr denkt sowieso nicht ans Trinken.

Hätten wir einen Award für Food (mal drüber nachdenk) dann wären hier drei Stück fällig. Wir gratulieren so viel Feingefühl und einer so delikaten Speise, die süchtig macht.  

Zum Unternehmen und seinen Werten wollen wir dem Unternehmen abschließend gerne Platz einräumen: „Wildling steht dafür, beim Thema Fleischkonsum Verantwortung zu übernehmen und sich für mehr Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln einzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass eine Lösung der Probleme in der Massentierhaltung nur durch eine Verhaltensänderung aller Beteiligten erfolgen kann. Das fängt an in der Politik, geht weiter bei den Landwirten, Schlachthöfen, Metzgereien und Händlern und endet beim Verbraucher, der letztlich durch sein Kaufverhalten mitbestimmt, was in den Fleischregalen der Supermärkte landet. Uns liegt es völlig fern, Verbrauchern zu diktieren, was sie zu Kaufen oder zu Essen haben. Ebenso liegt es uns fern, konventionelle Landwirte, die gesetzestreu handeln und sich um das Wohl ihrer Tier sorgen, zum Sündenbock für die Probleme zu machen. Nichtsdestotrotz sehen wir in der Massentierhaltung und konventioneller Schweinemast nicht die Antwort auf die Frage, wie die Weltbevölkerung zu ernähren ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass nicht jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Tisch liegen und immer für jedermann erschwingliche Billigwurst verfügbar sein muss. Wenn es nach uns geht, dürfen Fleisch und Fleischprodukte wieder Luxusgüter sein. Bei unseren Eltern und Großeltern gab es oft nur einmal wöchentlich Fleisch, dafür war es dann etwas Besonderes. Wäre es nicht gut, selbst auch wieder mehr Wertschätzung für unsere Lebensmittel aufbringen zu können und sich auf einen Braten oder Steak am Sonntag mit der Familie zu freuen?

Dass für die Ernährung unserer Bevölkerung die Landwirtschaft notwendig ist und wir uns nicht mehr alle als Jäger und Sammler ernähren können, ist uns klar. Nichtsdestotrotz wäre eine flächendeckend nachhaltige Landwirtschaft nicht nur für die Tiere, sondern auch für unsere Umwelt verträglicher. Bauer, bleib bei deinen Kartoffeln. Denn für hochwertiges Fleisch brauchen wir keine Schweineställe. Der Mensch ist seit jeher Fleischesser und darf es unserer Meinung nach auch bleiben. Aber warum bedienen wir uns nicht an dem, was unsere Natur von sich aus zu bieten hat: Bestem natürlichen Wildbret von Wild aus freier Wildbahn.“

Infos und Bestellungen: www.wildlingfood.de

 

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