HOMMAGE AN BERLIN

Arbeiten von 23 Fotografen wurden hier zusammen getragen und zeigen eine Stadt die im ewigen Wandel ist, sich immer neu erfindet und nicht nur einmal wieder aufgebaut wurde, sondern jeden Tag erneut gebaut wird. Berlin ist eine Stadt wie keine andere in Deutschland und eindrucksvoll zeigt dies auch das Buch zur Ausstellung. 

 

Das Buch ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, die in Berlin am 18. September gestartet ist und noch bis zum 24. Januar 2021, in den Reinbeckhallen,  zu sehen ist. Das begleitende Buch ist eine Langzeit Hommage, eine Liebeserklärung die nicht endet. Einmal erworben zeigt das Buch täglich den Wandel der Stadt, der Stadt die niemals schläft.

 

„Berlin 1945-2000: a photografic subject“ (Hartmann Books) ist eine Ausstellung für sich. Ca. 100 Bilder wurden ausgewählt und werden strukturiert präsentiert. Natürlich beginnt es mit den Nachkriegstagen 1945, doch schnell wird der Leser in eine Städteentwicklung gezogen, die so in keiner anderen Stadt vollzogen wurde.

 

Bis auf wenige Ausnahmen wurde darauf verzichtet die bekannten Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Dafür haben die Fotografen das wirkliche Berlin fokussiert. Es ist die Straße hinter der Hauptstraße, es ist der kleine Bestatter fernab des tobenden Lebens und es sind die Menschen, die echten Berliner. Immer wieder schleicht man fernab des Tourismus, lernt Urgesteine kennen und steht plötzlich in Berliner Wohnzimmern, eingeladen zum Kaffee oder Bier. Das Buch vermittelt Leben und auch die Verrückten, die wir echten Berliner nahezu alle sind.

 

Großartig endet der Bildband mit einem Bild von Harf Zimmermann, welches den Begriff „Aufbruch“ nicht besser ausdrücken konnte. So schafft das Buch auch den Sprung in die Zeit nach dem Jahrtausendwechsel und lebt ewig fort. Ein würdiges Werk für die Stadt Berlin.

 

Die Ausstellung umfasst über 200 Werke, von denen einige noch nie zuvor gezeigt wurden und gliedert sich in drei Kapitel mit Fotos und Fotoserien von 23 Fotograf*innen, die Berlin zum Thema und mitunter auch zur Inspirationsquelle ihrer Arbeit machten. Candice M. Hamelin hat die Ausstellung kuratiert.

Mit Werken von Wilfried Bauer, Sibylle Bergemann, Kurt Buchwald, Gundula Schulze-Eldowy, Arno Fischer, Nan Goldin, Herbert Hensky, Max Jacoby, Karl-Ludwig Lange, Will McBride, Rudi Meisel, Roger Melis, Evelyn Richter, Andreas Rost, Michael Schmidt, Maria Sewcz, Michael Wesely, Anno Wilms, Lothar Winkler, Ulrich Wüst, Werner Zellien, Harf Zimmermann und Miron Zownir.

 

Berlin, 1945-2000: A Photographic Subject

 

STIFTUNG REINBECKHALLEN

Sammlung für Gegenwartkunst

Reinbeckstr. 17

12459 Berlin

 

Ausstellung:

Do-Fr 16.00 bis 20.00 Uhr

Sa, So und feiertags 11.00 bis 20.00 Uhr

 

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close