IM GESPRÄCH

5 FRAGEN AN ANKE SCHLÄGER

 

 

TO GO: Was macht Ostwestfalen so besonders?

Wir haben hier Vieles, das einen zweiten Blick wert ist: von der Sparrenburg in Bielefeld bis zum Tabakmuseum in Bünde mit der angeblich längsten Zigarre der Welt. Und was für die Gegend gilt, trifft für die Menschen fast noch mehr zu. Der Ostwestfale ist nicht dafür berühmt, dass er vor Freude übersprudelt (höchstens bei der Aufstiegsfeier von Arminia Bielefeld). „Sach bloß“, antwortet der gern, und dann ist Schluss. Das wird woanders oft als Sturheit ausgelegt. Aber wer die Schale einmal geknackt hat, entdeckt darunter einen butterweichen Kern – und manchmal einen Freund fürs Leben.

 

TO GO: Dein aktuelles Buch heißt „Sonnenplätze“. Warum gehst Du diesmal aus der Provinz ins ferne Amerika?

Provinzler hocken ja nicht ständig auf ihrer Scholle. Ich war mit meiner Familie oft in den USA, auch auf Sanibel Island, wo dieser Roman in weiten Teilen spielt. Die Idee entstand einige Zeit nach unserem letzten Urlaub auf der Insel, als der Hurrikan „Irma“ darüber hinweggefegt ist. Sanibel ist zudem dafür bekannt, dass dort viele pensionierte CIA-Agenten leben – wie meine Figur Frederic.

Also: Spannende Geschichten gibt’s überall, in Ostwestfalen und an vielen Orten dieser Welt. Manchmal sind sie sogar miteinander verbunden, wie im Fall der sowjetischen Militärmission, die in „Sonnenplätze“ eine Rolle spielt und die es in meiner Heimatstadt Bünde tatsächlich gab.

 

TO GO: Wo wird niemals ein Roman von Dir spielen und warum?

Im Weltall. Dafür stehe ich zu sehr mit beiden Beinen auf der Erde.

 

TO GO: Welcher Deiner Romane sollte verfilmt werden und warum?

Ganz unbescheiden: am liebsten alle drei und mit deutschen Darstellern, weil die Hauptfiguren nun mal in diesem Land leben. Und nicht in der Provinz bleiben, deshalb könnte man viele tolle Drehorte finden: in den Niederlanden, in Hamburg, New York, Florida … Vorschläge für die Besetzung gefällig? Christine Urspruch wäre die perfekte Marlene aus meinem Erstling „Festtagsgäste“, allein schon wegen der Körpergröße.  Liv Lisa Fries (Charly aus „Babylon Berlin“) könnte ich mir gut als Friederike in „Sonnenplätze“ vorstellen, dazu Walter Sittler mit seinen buschigen Augenbrauen als Frederic.

 

TO GO: Wann kommt Dein erstes Kochbuch auf den Markt?

Gar nicht. Ich koche zwar gern, und darum findet sich davon allerhand in meinen Büchern wieder. Und dass die Rezepte-Rubrik auf meiner Website oft angeklickt wird, freut mich riesig. Aber ich schreibe lieber Romane als Sachbücher, bin auch nicht hauptberuflich Autorin – deshalb geht nur eins.

 

Das Taschenbuch „Sonnenplätze“ zum Preis von 12,90 Euro gibt es in allen Buchhandlungen, bei Amazon oder im Buchshop von Books on Demand: https://t1p.de/Buchshop

Mehr Anke Schläger: https://www.anke-schlaeger.com/

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